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Partnerschaften: Wie das Ökosystem von Algorand wächst

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Bildquelle: Robert Owen-Wahl, pixabay.com

Lesedauer für den Artikel: 3 Minuten

Kompakt:

  • Algorand ist mit ehrgeizigen Plänen angetreten, um neue Anwendungsfälle bedienen zu können.
  • Doch hinter dem Projekt steht außerdem eine Firma, die am Ausbau des Ökosystems aktiv beteiligt ist.
  • Was bringt die Zukunft für Algorand und was kann seine Blockchain jetzt schon leisten?

Algorand Inc. ist ein Unternehmen mit Sitz in Boston, das selbst für seine Technologie wirbt, die zu reibungslosen Prozessen im Finanzsystem beitragen soll. Die ursprüngliche Idee für Algorand kam von Silvio Micali, der das Unternehmen gründete und die Technologie maßgeblich entwickelte.

Nur 3 Jahre nach der Gründung von Algorand haben sich eine Reihe von Organisationen und Unternehmen gefunden, die die Idee hinter ALGO interessant und sinnvoll für ihre eigenen Prozesse und Produkte finden.

Der Grundidee für die Entwicklung von Algorand ist in der heutigen Wirtschaft zu finden, wie sie auch bereits im Jahr 2017 existierte. Immer wieder stellt die Digitalisierung von Vermögen ein großes Problem für jegliche Finanzdienstleister dar. Dazu zählt u. a. die Kontrolle der eigenen Vermögenswerte, aber auch sofortige Abwicklungen von Überweisungen und dies zu jeder Uhrzeit. Diesen Anforderungen liegt die Vision eines flexiblen und vor allem spontanen Finanzsystem zugrunde.

Für Algorand erfüllen die bisherigen Partnerschaften also zwei Funktionen. Zum einen stellen sie das Konzept unter Beweis, zum anderen definieren sie den zukünftigen Entwicklungsbedarf. Wir haben uns drei verschiedene Anwendungsfälle näher angeschaut, die auf Partnerschaften beruhen.

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Dezentrale Infrastruktur mit Pocket

Ein Anwendungsfall stellt beispielsweise das „Pocket Network“ dar. Dabei handelt es sich um eine dezentrale Infrastrukturplattform. Hierüber werden Peer-to-Peer-Anwendungen entwickelt, die optimal für die Nutzung von Blockchains sind.

Durch diese Anwendung kann eine dezentrale Verteilung sämtlicher Ledger auf vielen unterschiedlichen Servern gewährleistet werden. Gleichzeitig gibt es in diesem Zusammenhang „AlgoSDK“, dass nativ auf das API-Protokoll des jeweiligen Pockets verweist. Dadurch greifen Entwickler auf ein dezentral gelegenes Netzwerk des Kontobetreibers und dem Infrastrukturanbieter zu.

Diese Form der Verbindung soll dafür sorgen, dass die Entwicklung einzelner Anwendungen in einer Blockchain sehr viel einfacher möglich ist.

Stablecoins sind auf dem Vormarsch

Den Dollar zu digitalisieren ist mit dem sogenannten USD Coin (USDC) möglich. Er gilt als einer der am schnellsten wachsenden USD Stablecoins auf dem Markt. Seit dem 24. Juni 2020 ist die Zusammenarbeit zwischen Algorand und Circle offiziell.

Circle selbst ist ein globales Technologieunternehmen aus der Finanzbranche mit einer Plattform, die bereits in etwa 10 Millionen Kunden im Endverbrauchersegment hat. Inzwischen werden mehrere Milliarden an US-Dollar über die einzelnen Transaktionen auf dieser Plattform gehandelt.

dApps mit Reach

Über Reach kann jeder Entwickler den einzelnen Nutzern dezentrale Anwendungen über Algorand zur Verfügung stellen. Die Entwicklungsplattform soll zukünftig ermöglichen, dass die Entwicklung von dApps vor allem durch eine einfache Bereitstellung unterstützt wird und somit schneller als bisher abläuft.

Damit ist Reach eine der interessantesten Schnittstellen, weil damit DAOs, dezentralisierte Börsen und DeFi-Protokolle zukünftig leichter eine Heimat bei Algorand finden könnten.

Der Wettbewerb bleibt stark

Damit stößt Algorand in das Fahrwasser vor, welches von anderen Kryptowährungen wie beispielsweise Ethereum besetzt ist. Doch mit den Plänen, den Spitzenreiter vom Thron zu stoßen, ist Algorand nicht alleine.

Daher bleiben die Partnerschaften für Algorand wichtige Meilensteine, die mit darüber entscheiden, ob man sich zusätzliche Marktanteile sichern kann. In Abhängigkeit vom Wachstum des Gesamtmarktes bilden sie das zukünftige Wachstumspotenzial von Algorand.