BTC

Kann Bitcoin ein sechsstelliges Kursziel erreichen?

Bitcoin Münze
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bitcoin und Ethereum brachen beide aus und notierten ein Allzeithoch.
  • Viele Experten und Marktbeobachter gehen davon, dass die Kursrallye erst an ihrem Beginn steht.
  • Auch die steigende Kapitalisierung des Gesamtmarktes gilt als bullishes Signal.

Bitcoin brach gestern aus und verzeichnete vor wenigen Stunden ein Allzeithoch von 68.700 US-Dollar. Damit tritt nach einer kurzen Phase, in der sich der Bitcoin-Kurs in einer Range bewegte, letztendlich das ein, was viele Marktbeobachter und Analysten schon lange prophezeit haben. 

Zum Jahresende geht BTC nämlich in die Preisfindung über, und wenn man sich die diversen Kursprognosen anschaut, dann gibt es im bullishen Lager nur wenige Analysten, die Bitcoin nicht im sechsstelligen Bereich verorten. Doch da hört die Einigkeit schon wieder auf. Denn bei den Kurszielen gehen die Prognosen weit auseinander. 

Konservative Schätzungen sehen den Zenit bei ca. 145.000 US-Dollar, während enthusiastischere Einschätzung sogar von 500.000 US-Dollar ausgehen. Fakt ist, der Markt heizt sich weiter auf und das löst ein öffentliches Interesse aus, was möglicherweise dazu führen kann, dass eine kommende Rallye noch irrationaler werden könnte, als die im Jahr 2017. 

Ethereum vielleicht sogar fünfstellig

Auch die verschiedenen Einschätzungen zu Ethereum erscheinen unwirklich. Wenn man aber tatsächlich daran glaubt, dass Bitcoin sechsstellig geht, dann erscheinen sie gar nicht so abwegig. 

Der Ether-Kurs ging in die Preisfindung über und verzeichnet ein Allzeithoch von 4.856 US-Dollar. Für gewöhnlich ist es ein gefährliches Zeichen, wenn sich Influencer, Analysten und Medien mit Superlativen gegenseitig überbieten. Bedenkt man aber, dass Ethereum praktisch grade erst ausgebrochen ist, dann ist auch hier ein fünfstelliger Betrag durchaus vorstellbar.

Noch wichtiger ist aber die Tatsache, dass die Finanzwelt voll in Kryptowährungen eingestiegen ist. PayPal ist dabei und bereitet den globalen Roll-out vor, VISA und Mastercard sind involviert und auch die ersten Banken wollen mitspielen. Unabhängig davon, ob man also an die fantastischen Kursziele für Bitcoin und Ethereum glauben möchte, waren die Bedingungen noch nie so gut wie im Jahr 2021 und sie werden sich voraussichtlich im Jahr 2022 verbessern. 

Wird sich die Geschichte wiederholen?

Die entscheidende Frage ist, ob sich die Geschichte wiederholen kann und der Markt erneut eine Blüte erlebt. Für viele Anleger wäre das sicherlich wünschenswert, aber auch nicht ohne Makel behaftet. 

Denn in der Vergangenheit folgte nach dem Höhepunkt des jeweiligen Zyklus ein mehrjähriger Bärenmarkt. Insofern wäre es sicherlich angenehmer, wenn sich die Geschichte nicht in jeder Hinsicht wiederholt. Bitcoin und auch Ethereum sind angetreten, um in ihrer jeweiligen Domäne die Welt zu verändern. Ein erneuter Abgesang nach einer überhitzten Kursrallye zum Jahresende wäre dafür eher hinderlich. 

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