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Deadline für Bitcoin-ETF heizt den Markt weiter auf

Bitcoin Münze in feuriger Glut
Bildquelle: © stock.adobe.com
  • Experten von Bloomberg haben das Datum für einen möglichen Beschluss eingegrenzt.
  • Zwischen dem 8. und dem 10. Januar könnte sich die SEC entsprechend äußern.
  • Dabei handelt es sich jedoch immer noch um eine Spekulation.

Die SEC hat die Anträge von Hashdex und Franklin in eine Verlängerung geschickt. Damit wurde der 5. Januar 2024 als Stichtag festgelegt, um auf die Bedenken der US-Börsenaufsicht einzugehen und zusätzliche Informationen zu liefern. Dieser Termin liegt auffällig nah an der endgültigen Frist für den Antrag von Ark Invest.

Deshalb hat der Bloomberg Analyst James Seyffart den möglichen Tag der Entscheidung weiter eingegrenzt. Er rechnet zwischen Montag, dem 8. Januar und Mittwoch, dem 10. Januar, mit der Bekanntgabe der Zulassung. Dies bedeutet aber nicht, dass die SEC einen oder mehrere ETFs auch zulassen wird, sondern nur, dass ein möglicher Beschluss dann erfolgen könnte. Dementsprechend sollten Anleger, die auf Zu- oder Absage spekulieren, den Markt zwischen dem 5. und dem 10. Januar besonders aufmerksam beobachten.

Einschränkend gilt es jedoch festzustellen, dass die Experten diese und anderen Daten lediglich „triangulieren“. Daher leiten sie aus den Vorschriften für die Verfahren und dem jeweiligen Stand der Dinge ab, welche Ereignisse folgen könnten.

Der Markt heizt sich weiter auf

In dieser Gemengelage heizt sich der Markt weiter auf und flirtet allmählich mit dem Preislevel von 40.000 US-Dollar. Ein erster Versuch der Bullen ist gescheitert, was auf eine Abschwächung der Kursrallye hindeutet. Gleichzeitig zogen Anleger und Investoren über 1,4 Milliarden US-Dollar in Bitcoin von den Börsen ab. Ein Großteil entfiel auf Binance, was durch das Schuldbekenntnis bedingt sein dürfte.

Dementsprechend sieht das Bild im täglichen Chart sehr eigentümlich aus. Man könnte hier bildlich von einer angespannten Sprungfeder sprechen, welche förmlich darauf wartet, zu explodieren. Sollte das der Fall sein, dann würde Bitcoin in eine Preisfindungsphase übergehen, bei der es schwer wird, Kursziele zu identifizieren. In jedem Fall könnten die Bullen dann einen Angriff auf das Allzeithoch wagen. Ein denkbarer Katalysator für ein solches Szenario kann in jedem Fall die Zulassung eines ETFs sein.


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Gleichzeitig ist die aktuelle Zurückhaltung auch ein schlechtes Zeichen. Denn wenn der Druck nicht aufrechterhalten werden kann, dann könnte die Reise zurück auf ein Level von 32.000 US-Dollar gehen. Insgesamt ist das Lagebild von Zurückhaltung geprägt, obgleich der stetige Zuwachs in den vergangenen Wochen von Optimismus kündet. Am Ende hat es also die SEC in der Hand, das Sentiment zu bestätigen oder zu enttäuschen.

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