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Spot-Bitcoin-ETF: Anträge gehen in die nächste Runde

SEC-Gebäude in Washington DC
Bildquelle: © Kristina Blokhin - stock.adobe.com

  • Die SEC hat eine Reihe von Anträgen auf einen Spot-Bitcoin-ETF angenommen.
  • Damit gilt das Wettrennen zwischen den Unternehmen als eröffnet.
  • Als Erstes dürfte Ark Invest eine Rückmeldung zum gestellten Antrag erhalten.

Das Rennen um einen Spot-Bitcoin-ETF ist offiziell eröffnet, denn die SEC hat die Anträge angenommen. Jetzt bittet die Behörde die Öffentlichkeit um Kommentare zu den Anträgen und wird sie in den kommenden Wochen und Monaten eingehend prüfen.

Zuvor hatte die SEC die Antragsannahme verweigert, weil sie Lücken aufwiesen. Darunter auch den ETF-Antrag von BlackRock. Nachdem die Anträge jedoch nachgebessert und um eine Überwachungsvereinbarung ergänzt wurden, wird in absehbarer Zeit darüber entschieden. Die SEC muss bei ihrer Arbeit bestimmte Fristen beachten, die sie im Bedarfsfall auch rechtzeitig verlängern kann. Daher wird sich das Verfahren noch eine ganze Weile hinziehen.

Als Nächstes wird mit einer Entscheidung für den Spot-Bitcoin-ETF von Ark Invest gerechnet. Diese steht voraussichtlich im August an und damit in wenigen Wochen.

Die Anträge sind damit nicht bewilligt

Schnell verbreitete sich über Social Media die Meldung bezüglich des Erreichens der nächsten Stufe im Antragsverfahren. Dabei hat die Meldung an sich einen geringen Wert, weil es sich hierbei nicht um eine Bewilligung handelt und dieser Schritt auch nicht erahnen lässt, wie die SEC sich am Ende entscheiden wird.

In diesem Kontext ist das laufende Verfahren gegen Coinbase vielleicht die interessantere Baustelle. Denn die Antragssteller nannten ausgerechnet Coinbase als Partner für die Überwachungsvereinbarung. Weil die SEC aber gegen Coinbase geklagt hat, ist noch nicht vollständig absehbar, wie die Behörde auf die Argumentation pro Coinbase in den Anträgen reagieren wird.

Die Entscheidung im Streit zwischen Ripple und der SEC, bringt in einigen Fragen etwas Licht ins Dunkle. Denn Coinbase kann und wird sich an der Argumentation der Richterin Analisa Torres orientieren, wenn es darum geht einzuschätzen, ob man gegen bestimmte Richtlinien des US-Wertpapiergesetzes verstoßen hat.

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