Blockchain

Ripple veröffentlicht Studie zu Krypto-Zahlungen

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Bildquelle: © photo_gonzo - stock.adobe.com

  • Ripple hat eine umfassende Studie zum Zahlungsverkehr mit Krypto veröffentlicht.
  • Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem US Faster Payments Council.
  • Demnach haben sie großes Potenzial, kämpfen aber u. a. immer noch mit regulatorischen Schwierigkeiten.

Ripple hat in Zusammenarbeit mit dem US Faster Payments Council eine kurze Studie zum Thema Zahlungsverkehr veröffentlicht. Im Rahmen der Studie wurden 300 Entscheider und Analysten von verschiedenen Unternehmen aus 45 verschiedenen Ländern befragt. Ziel der Studie war es herauszufinden, welche Chancen sie für Kryptowährungen im Zahlungsverkehr sehen.

Mit der Feststellung, dass Krypto-Zahlungen immer noch ein geringes Volumen aufweisen, offenbart die Umfrage keine Überraschung. Tatsächlich sehen die Befragten aber großes Potenzial für Kryptowährungen, wenn um den Zahlungsverkehr geht. Insbesondere der internationale Zahlungsverkehr würde dadurch wesentlich effizienter für die Unternehmen gestaltet. Demnach verzeichnete der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr in den USA das größte Wachstum in den letzten drei Jahren.

Im Kern ist dieser Bereich auch ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells von Ripple, wofür das Unternehmen auch eigens des XRP Ledger verwendet.

Umweltbedenken und regulatorische Klarheit

Laut der Studie wünschen sich die Befragten nachhaltige Kryptowährungen. Daher beziehen sie den ökologischen Fußabdruck der Transaktionen verstärkt mit ein. Dies knüpft an die Umweltdebatte der letzten zwei Jahre an, welche die Gräben zwischen Bitcoin und allen anderen Lagern vertieft hat.

Auch bei der regulatorischen Klarheit scheint der Schuh noch zu drücken. Nicht nur Ripple muss sich vor Gericht mit der SEC auseinandersetzen. Auch andere Unternehmen geraten immer noch ins Visier, obwohl ihre Geschäftsmodelle und die in Umlauf gebrachten Krypto-Assets schon lange am Markt verfügbar sind. Dies geschieht selbstverständlich aus ganz unterschiedlichen Gründen, sorgt aber für Verunsicherung, wenn es um die Akzeptanz von Kryptowährungen geht.

Damit unterstreicht das veröffentlichte Paper die Vorzüge von Kryptos im Zahlungsverkehr, zeigt aber gleichzeitig auf, dass sich in vieler Hinsicht immer noch die gleichen Probleme wie vor ein paar Jahren persistieren.

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