Satire

Nach EU-Entscheidung: Börsen nehmen Bitcoin aus dem Programm

Bitcoin-Münze mit Stoppschild
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

  • Die EU wird voraussichtlich Unhosted Wallets verbieten, eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
  • Damit können Nutzer von Bitcoin-Wallets keine BTC mehr senden und empfangen, weil die Funktion nun gesperrt ist.
  • In Reaktion auf die Abstimmung im Parlament erklärten diverse Börsen zukünftig nur noch mit US-Dollar handeln zu wollen und Bitcoin sowie andere Kryptos aus dem Programm zu nehmen.

Es ist das Aus für den dezentralen Traum von Selbstbestimmung und eigener Verwahrung von Kryptowerten. Millionen von Nutzern sitzen in der EU traurig vor ihren Bildschirmen und können ihre BTC weder aus ihrem Wallet heraus versenden noch welche empfangen.

Auch der DeFi-Space zeigt sich geschockt. Schlagartig entstanden Grenzen, die keiner mehr einzureißen vermag. Jetzt, wo alle Räder stillstehen, gilt es insbesondere zu klären, wie die Unternehmen und Entwicklerteams von diversen Protokollen die Anleger auszahlen wollen. Milliardenbeträge stecken in Liquiditätspools fest und können weder vor noch zurückbewegt werden.

Erneut lässt die EU ihre Muskeln spielen und schlägt Open-Source ein Schnippchen. Letzte Hoffnung bleibt der Trilog, bei dem drei weise Männer in Brüssel in einer traditionellen Jodel-Competition antreten. Wer am schönsten singt, darf am Ende einen Passus streichen und an die anderen Paragraphen ein Häkchen malen.

Größte Börsen schwenken auf USD only

Auch die Branche ist erschüttert. So wollen Binance, Huobi und FTX alle Krypto-Assets streichen. Kunden werden aber weiterhin in der Lage sein, US-Dollar einzuzahlen, abzuheben und gegen andere US-Dollar tauschen zu können.

Derweil brodelt die Gerüchteküche, dass der CEO von Binance an seinem Handicap arbeitet und eine Karriere als Golfprofi anstrebt. Sam Bankman-Fried wird nachgesagt, mit seinem Unternehmen zukünftig Klingeltöne für Smartphones vertreiben zu wollen und Brian Armstrong könnte vielleicht in das Geschäft mit Glühbirnen einsteigen.

Auch beim Bitcoin-Kurier stellt man sich auf die Veränderung ein. Zukünftig werden wir exklusiv über die Veredelung von Aluminiumprofilen berichten.

Liebe Leser, der Kryptomarkt bleibt spannend und trotz des EU-Chaos wünschen wir Ihnen mit diesem satirischen Beitrag einen frohen 1. April 2022. Bleiben Sie gesund und halten Sie uns die Treue.