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MicroStrategy will für 900 Millionen US-Dollar Bitcoin kaufen

Ripple CTO Bitcoin Wallet
© Michaela Richter, Bitcoin Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • MicroStrategy will erneut Kapital durch Schuldverschreibungen sammeln.
  • Dabei könnten bis zu 900 Millionen US-Dollar zustande kommen.
  • Mit dem Geld will man ausschließlich Bitcoin beschaffen.

Bereits im Dezember 2020 hatte MicroStrategy Kapital über eine Wandelanleihe eingesammelt, um einen zweiten Schwung BTC zu kaufen. Gestern verkündigte das Unternehmen, ein weiteres Mal Kapital über eine derartige Schuldverschreibung sammeln zu wollen. Der Zweck bleibt auch hier der gleiche, man will für das Geld Bitcoin kaufen.

Bis zu 900 Millionen US-Dollar könnte das Unternehmen damit einsammeln und in BTC stecken. Anders als das Angebot aus dem Jahr 2020 richtet sich dieses jedoch nur an institutionelle Investoren und man kann damit als Kleinanleger nicht partizipieren.

Erneut bekräftigte Michael Saylor mit dieser Entscheidung seine Wette auf Bitcoin. Glaubt man dem CEO von MicroStrategy, dann kann es sich bald kein Unternehmen der Welt leisten, nicht in Bitcoin investiert zu sein.

Bitcoin-Kurs durchbricht 50.000 US-Dollar

Nachdem BTC die magische Grenze vorsichtig testete, kam es gestern zu einem Ausbruch und damit bestätigte sich die bullishe Perspektive. Bitcoin notiert zur Stunde bei etwa 51.400 US-Dollar und das hatte auch positive Auswirkungen auf den Gesamtmarkt.

Die Ankündigung von MicroStrategy dürfte hier zwar auch eine Rolle gespielt haben, war aber sicher nicht das alles entscheidende Ereignis für den Markt. Außerdem muss sich erst noch zeigen, ob das Unternehmen überhaupt das Geld für sein Vorhaben bekommt. Es könnte nämlich genauso gut nicht genug oder gar keine Interessenten geben.

Eine andere Frage ist, ob Saylors Entscheidung, alles auf eine Karte zu setzen, wirklich so gut ist. Eine Binsenweisheit besagt, dass man beim Investieren nicht alle Eier in einen Korb legen soll. Der einzige Umstand, der MicroStrategy entgegenkommt, ist die Tatsache, dass man sich das Kapital für die Zukäufe zu sehr günstigen Konditionen beschaffen möchte. Dennoch schafft das Unternehmen damit immer mehr Abhängigkeit von der preislichen Entwicklung von Bitcoin. Dabei ist man trotz der einseitigen Ausrichtung weit von einer Alles-oder-nichts-Strategie entfernt.  

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