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Mark Cuban: Die SEC und Gensler gefährden Startups

Milliardär Mark Cuban
Mark Cuban im Jahr 2019. Bildquelle: Gage Skidmore via Flickr.com (CC BY-SA 2.0)

  • Milliardär Mark Cuban hat sich zum Vorgehen der SEC geäußert.
  • Er bemängelte die Herangehensweise der Behörde, wenn es um Krypto geht.
  • Sie würde im Ergebnis die Startup-Szene in den USA gefährden.

Mark Cuban ist bekanntermaßen von Kryptowährungen begeistert. Insbesondere innovative Geschäftsmodelle, welche auf Basis von Blockchain-Protokollen initiiert werden können, haben es dem Milliardär angetan.

Am Donnerstag äußerte sich Cuban via Twitter zu dem Verhalten der SEC, die im Kern zwei wesentliche Pfeiler des Krypto-Marktes angreift. Die Klagen gegen Binance und Coinbase bereiten auch Cuban Kopfschmerzen, allerdings hat er dabei Startups im Blick. Seiner Auffassung nach lässt die SEC junge und innovative Unternehmer im Stich. Ihnen würde man lediglich anraten, einen auf Wertpapierrecht spezialisierten Anwalt zu konsultieren.

Klarerweise können sich Unternehmer, die in der Gründung begriffen sind, das nicht leisten. Andere Bereiche wie das Steuer- und Unternehmensrecht werden durch eindeutige Richtlinien klarer erläutert und bieten eine Orientierung.

Cuban fordert klare Regulierung

Anscheinend sieht Cuban gar kein Problem darin, dass die SEC den Markt beaufsichtigt und damit letztlich auch Investoren schützt. Er warf nicht zu Unrecht die Fragen auf, warum sich Finanzprodukte wie Pennystocks klar definieren lassen und Kryptos nicht.

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Demnach müsse es einfacher für Unternehmen werden, eine klare Antwort zu bekommen. Tatsächlich befand und befindet sich die SEC in einem regen Austausch mit der Branche, lässt aber viele Fragen bis heute unbeantwortet. Diese Situation hat u. a. dazu geführt, dass Coinbase seinerseits gegen die SEC geklagt hat, um eine Antwort auf einen Fragenkatalog zu erzwingen.

Bislang hält die SEC den Markt in einer Zwickmühle, denn sie macht keine Aussagen darüber, welche Grenzen sie setzt. Stattdessen lässt sie die Unternehmen schlicht und ergreifend gewähren und versucht Jahre später vor Gericht Fakten zu schaffen. Neben Ripple bekamen dies Binance und Coinbase zu spüren. Außerdem kann damit gerechnet werden, dass die SEC auch gegen andere Unternehmen und Stiftungen, die Kryptowährungen fördern, vorgehen könnte.

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