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Bitcoin für reiche Investoren – Fidelity expandiert nach Asien

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Bildquelle: Jason Goh, pixabay.com

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Fidelity Digital Asset Services will nach Asien expandieren.
  • Dabei hat man primär sehr vermögende Kunden im Blick.
  • Dreh- und Angelpunkt soll die Partnerschaft zu Stack Funds in Singapur sein.

Fidelity plant eine Expansion auf den asiatischen Markt und will damit in erster Linie vermögenden Kunden gewinnen. Darunter auch sogenannte Family Offices, die für die private Vermögensverwaltung der Eigentümerfamilien zuständig sind.

Ein wichtiger Baustein der Expansionspläne wird die Partnerschaft zu Stack Fund mit Sitz in Singapur. Dies wird es Fidelity ermöglichen, die regulatorischen Auflagen zu erfüllen und die Kryptowährungen seiner asiatischen Kunden auch in aller Form versichert und auditiert anlegen und verwalten zu können.

Die Fidelity Digital Asset Services ist ein Tochterunternehmen der Fidelity Investments Inc., welche rund 3,3 Billionen US-Dollar an Vermögen verwaltet. Seit dem Jahr 2018 ist man auch an Bitcoin und anderen Kryptowährungen interessiert.

Bitcoin wird fester Bestandteil für Vermögensverwaltung

Während in den vergangenen Jahren eher ein negativer Ton angeschlagen wurde, wenn es um Bitcoin ging, so zeigen viele Marktteilnehmer im Jahr 2020 eine hohe Bereitschaft, daran teilzuhaben. Anscheinend ist die hohe Volatilität kein Hinderungsgrund mehr.

Im Sommer entschied sich MicroStrategy für ein besonders hohes Investment und jüngst ließ CEO Michael Saylor wissen, dass er auch persönlich Bitcoin hält. Nach eigenen Angaben erwarb er 17.732 BTC zu einem durchschnittlichen Preis von 9.882 US-Dollar. Also ein Investment von mehr als 175 Millionen US-Dollar, was sich nun auch im Wert gesteigert hat.

Dabei hat Saylor vermutlich die Kragenweite, die für Fidelity interessant wäre. Aber auch Kleinanleger dürfen in Zukunft einfacher an der digitalen Revolution teilhaben. So steht US-Kunden der Kauf und Verkauf von Bitcoin über PayPal zur Verfügung. Es bleibt also gespannt abzuwarten, ob mehr und mehr vermögende Großkunden auf den Zug aufspringen. Für Fidelity scheint dieser Schritt aber auch sehr stark damit zusammenzuhängen, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden vor Ort gerecht zu werden. Dementsprechend ist es wichtig, in Asien eine lokale Plattform anzubieten, wie ein Sprecher des Unternehmens gegenüber Bloomberg betonte.

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