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Bitcoin-Fonds für reiche Kunden – Morgan Stanley macht es wahr

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© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Kompakt:

  • Morgan Stanley gibt vermögenden Kunden die Möglichkeit, in BTC zu investieren.
  • Dies soll über die Bitcoin-Fonds von Galaxy Digital und FS Investment ermöglicht werden.
  • Der Markt reagierte positiv auf die Meldung und BTC konnte etwas zulegen.

Morgan Stanley öffnet die Türen für vermögende Kunden und wird ihnen ermöglichen, in BTC zu investieren. Dies geht aus einem Bericht von CNBC hervor, welcher sich auf eine interne Mitteilung der Bank stützt.

Damit wird die Bank eine Möglichkeit für Privatkunden schaffen, die mindestens 2 Millionen US-Dollar bei ihr angelegt haben. Investmentunternehmen müssen sogar 5 Millionen US-Dollar auf der hohen Kante haben, um überhaupt mitmachen zu dürfen. Zusätzlich limitiert die Bank die maximale Investitionssumme, nur 2,5 % des Portfolios dürfen in Bitcoin angelegt werden. Außerdem sollten die Kunden einen gewissen Hang zum Risiko haben, weil Bitcoin immer noch als hochspekulatives Asset eingestuft wird.

Das Ganze wird über die Bitcoin-Fonds von Galaxy Digital und FS Investment ermöglicht. Galaxy Digital gehört dem Milliardär Mike Novogratz, der als ausgesprochener Befürworter von Bitcoin gilt.

BTC nähert sich dem Allzeithoch

Der Bitcoin-Kurs schaffte es, die Marke von 58.000 US-Dollar wieder zurückzuerobern. Damit nimmt BTC sein Allzeithoch bei 62.000 US-Dollar wieder ins Visier. Die jüngste Meldung von CNBC dürfte hierbei auch eine Rolle spielen, aber nicht primär ausschlaggebend gewesen sein. Schließlich wechselte BTC bereits am 13. März die Laufrichtung.

Sollte sich der Bericht als Tatsache herausstellen, dann wäre das überaus bullish, denn letztlich hat die Entscheidung eine Signalwirkung. Darüber hinaus bliebe abzuwarten, wie viel Geld dann in Richtung Bitcoin strömt und ob dies eine positive Wirkung auf die Kursentwicklung nehmen kann.

Bisher ist die Bitcoin-Rallye primär von institutionellen Investoren getragen, die immer wieder für Schlagzeilen sorgen und den Markt beflügeln. Darunter MicroStrategy und seit kurzer Zeit auch Tesla unter Federführung von Elon Musk, der sich fleißig über Twitter betätigt und für Bitcoin und Dogecoin die Werbetrommel rührt.

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