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Binance Coin (BNB) in Not: OpenSea trennt sich von der BSC

Binance Coin BNB-Logo mit Münzen
Bildquelle: © Unshu - stock.adobe.com

  • OpenSea stellt den Support für die Binance Smart Chain ein.
  • Zuvor geriet die Börse durch US-Behörden unter Druck.
  • Derweil kursieren Gerüchte über Marktmanipulation am BNB-Kurs.

OpenSea stellt die Unterstützung für die Binance Smart Chain ein. Den Schritt begründete man via X mit dem geringen Handelsvolumen der NFTs, die auf der BSC beheimatet sind und den mit dem Betrieb verbundenen Kosten. Die Entscheidung kommt zu einem denkbar ungünstigen Moment, denn Binance steht international unter hohem Druck. In einigen EU-Ländern darf man nicht länger aktiv sein und dort, wo man über eine erforderliche Erlaubnis verfügt, wird gegen Binance ermittelt.

Darunter auch in Frankreich, aber besonders starke Kopfschmerzen bereiten die US-Behörden. Die SEC und die CFTC haben Binance verklagt und es zeichnet sich ein harter Kampf für die Börse ab. Bislang konnten beide Behörden die Gerichte überzeugen oder einigten sich mit den verklagten Unternehmen. Dabei scheint man eine To-do-Liste abzuarbeiten. BitMEX war bereits im Jahr 2021 fällig, Kraken und Bittrex einigten sich mit der SEC in diesem Jahr. Es sieht also nicht gut aus für Binance, denn es sprechen nicht nur die Vorerfolge der SEC gegen die Börse.

Gemeinhin wird erwartet, dass Binance die Verfahren verlieren wird. Die Frage ist eigentlich nur noch, wie Binance vom Platz geht. Neben einer Verurteilung sind prinzipiell auch Einigungen mit den klagenden Behörden möglich. Wenn man diese Umstände berücksichtigt, dann kommt der Verdacht auf, dass sich OpenSea am Ende vielleicht gar nicht wegen Kostenersparnissen trennt, sondern wegen drohender Konsequenzen.

Manipuliert Binance den BNB-Kurs?

Denn BNB ist wie viele andere Kryptowährungen durch die SEC als Wertpapier eingestuft worden. Damit wird die Luft in den USA also dünn, denn damit sind eine Reihe von rechtlichen Implikationen verbunden. Diese könnten OpenSea zukünftig vielleicht auf die Füße fallen und somit würde es nur Sinn ergeben, wenn man geringe Handelsvolumina als Grund vorschiebt.

Doch das ist nicht das Einzige, was aktuell am Image von BNB kratzt. Denn es kursieren Gerüchte, dass Binance sich von anderen Assets trennt, um den BNB-Kurs oberhalb eines bestimmten Schwellwertes zu halten. Angeblich soll die Börse in große Schwierigkeiten geraten, wenn der Kurs unterhalb von 210 US-Dollar fällt. Damit verbunden ist die Erzählung, dass Binance sein eigenes Vermögen gehebelt hat und kurz vor der Liquidation steht. Einige Marktbeobachter geben Binance sogar die Schuld am Kursverlauf von Bitcoin, weil sie mutmaßen, dass BTC verkauft wird, um BNB mit den Erlösen zu stützen.


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Also eine ähnliche Konstellation wie im Fall von FTX, wo illiquide Token in die Bücher geschrieben wurden, um die Bilanz zu beschönigen. Unabhängig überprüfen lassen sich diese Gerüchte nicht. Dennoch sollten Anleger vorsichtig sein und die Situation genau beobachten. Wer ganz sichergehen will, der hält seine digitalen Assets lieber auf dem eigenen Wallet anstatt auf Binance.

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