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Zcash Community stimmt für Anschlussfinanzierung – Founders Reward wird beendet

Zcash Abstimmung
Bildquelle: Wokandapix, pixabay.com

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Abstimmung erfolgreich

Das Abstimmungsergebnis steht fest und damit die Finanzierung für die Electric Coin Company. Die Firma von Zcash Gründer Zooko Wilcox hatte zuletzt ernsthafte Probleme ihre Bedürfnisse mit denen der Community zu vereinbaren.

Schlussendlich konnten dann aber notwendige Kompromisse geschlossen werden, die den Fortbestand des Finanzierungsmodells sichern. Per Abstimmung einigte sich die Community auf eine Umverteilung der Block Reward. Ab November 2020 werden Miner nach wie vor nur 80% vom Kuchen abbekommen.

Die restlichen 20% werden zwischen der Electric Coin Company, der Zcash Foundation und einem Pool für Fördermittel aufgeteilt. Damit soll die Entwicklung von Zcash auch in Zukunft gewährleistet sein und voranschreiten können.

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Founders Reward wird abgeschafft

Ursprünglich finanzierte sich die Entwicklerfirma hinter Zcash durch den sogenannten Founders Reward. Daher wanderte pro Block ein Teil der Belohnung fix in die Tasche der Electric Coin Company, der Gründer von Zcash und den Investoren. Damit sollte planmäßig auf der Höhe eines bestimmten Blocks Schluss sein.

Doch das passte Wilcox gar nicht, denn er sah ansonsten keine Möglichkeit die Firma zu halten und damit das Entwicklerteam von Zcash. Seine Forderung die Gebühr einfach zu verlängern stieß auf großen Unmut in der Community und endete im Streit.

Doch nun scheint es, dass man sich auf eine Vorgehensweise geeinigt hat, die zwar nicht den ursprünglichen Founders Reward beibehält, aber dennoch eine Art „Steuer“ von den Minern eintreibt und so die Finanzierung sichert.

Zcash Foundation als Puffer

Um die Spannungen zu lösen, rief man die Zcash Foundation ins Leben und sorgte dafür, dass diese unabhängig von der Electric Coin Company ist. Die vertraglichen Reglungen sehen allerdings vor, dass in bestimmten Fällen immer noch die Firma miteinbezogen werden muss.

Letztlich lief es darauf hinaus, dass die Macht umverteilt wurde und nun die Stimme der Community berücksichtigt werden muss, ohne dass die Firma auseinanderfällt. Ein schwieriger Balanceakt, der die Interessen aller Beteiligten wahren soll.

Nach der jüngsten Abstimmung braucht es aber noch die Zustimmung durch die Foundation und letztlich muss das Proposal noch in Kraft treten, damit es im November wirksam werden kann. Bisher ist davon auszugehen, dass beides zutreffen wird.

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