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Weitere 29.646 Bitcoin gekauft – MicroStrategy bleibt bullish

Bitcoin-Kurs fällt
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • MicroStrategy stockte gestern seine Bitcoin-Bestände auf.
  • Man verbuchte rund 29.646 BTC für ungefähr 650 Millionen US-Dollar.
  • Damit bleibt das Unternehmen und sein CEO trotz Korrektur bullish.

Während der Bitcoin-Kurs eine kleine Verschnaufpause eingelegt hat, nachdem er zuvor ein Allzeithoch von 24.000 US-Dollar erreichte, deckte sich MicroStrategy erneut mit Bitcoin ein. Das Unternehmen kaufte erneut für gut 650 Millionen US-Dollar und bekam im Gegenzug rund 29. 646 BTC.

Dies ist der dritte Kauf und offensichtlich geht CEO Michael Saylor davon aus, dass Bitcoin auch im Jahr 2021 weiter steigen wird. Dies ist ein erstaunlicher Schritt, denn viele Analysten rechnen mit einer größeren Korrektur. Wenn sich diese einstellen würde, dann hätte man praktisch den schlechteren Zeitpunkt für einen erneuten Kauf verpasst.

Damit verwaltet das Unternehmen nun insgesamt rund 70.470 BTC, die man zu einem durchschnittlichen Preis von 15.964 US-Dollar eingekauft hat. Damit befindet man sich im Augenblick in der Gewinnzone und hätte auch bei einer heftigeren Korrektur noch ein Polster. Mehr als 1,6 Milliarden US-Dollar des Firmenvermögens stecken nun in BTC. Das entspricht laut „Bitcoin Treasuries“ ca. 0,336 % der Umlaufmenge an Bitcoin.

Saylor strotzt vor Selbstbewusstsein

Auch wenn Michael Saylor am Ende nur das bestätigt, was viele Bitcoiner seit Langem schon denken, so ist er mit dieser Wette immer noch alleine. Sein Unternehmen hält nicht nur sehr viel BTC, sondern es gibt auch kaum Unternehmen, die es nachahmen.

Man denke hier an Konzerngiganten wie etwa Google, Facebook, Apple oder Amazon. Sie alle haben ein Vielfaches an Kapital zur Verfügung, scheinen aber bisher keine Anstalten zu machen, sich in diese Richtung zu bewegen. Damit ist der Zirkel an institutionellen Anlegern noch sehr überschaubar und das Kapital, welches aus dieser Richtung kommt, noch verhältnismäßig gering.

Sollte Saylors Wette aufgehen, so wäre er wahrscheinlich der Unternehmer des Jahrhunderts. Mit seiner strategischen Entscheidung, auf Bitcoin zu setzen, bringt er jedenfalls eine Selbstsicherheit zum Ausdruck, die ihresgleichen sucht. Denn ein Scheitern wäre angesichts dieser sehr einseitigen Strategie vermutlich für das Image fatal, auch wenn MicroStrategy als Unternehmen in diesem Fall wahrscheinlich überleben würde.

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