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Vom Saulus zum Paulus – JPMorgan sieht steigende Nachfrage für Bitcoin

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© Michaela Richter, Bitcoin Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • JPMorgan hat in den vergangenen Tagen zwei Analysen zu Bitcoin aufgestellt.
  • Bitcoin könnte Investoren aus dem Goldmarkt anlocken.
  • Versicherungen und Rentenfonds könnten ebenfalls auf BTC setzen.

JPMorgan war nicht immer gegenüber Bitcoin so aufgeschlossen. Jamie Dimon war in den letzten Jahren regelmäßig an vorderster Front, wenn es darum ging, BTC kleinzureden. Doch die Zeiten haben sich längst geändert.

Denn erst vor wenigen Tagen veröffentlichte Bloomberg einen Bericht, wonach JPMorgan große Chancen sieht, dass Bitcoin große Summen aus dem Markt für Gold abziehen könnte. Dabei wäre es möglich, dass Milliarden von US-Dollar plötzlich die Seite wechseln und dann von einem physischen in einen digitalen Wertspeicher investiert werden.  

Dies könnte sogar soweit gehen, dass der Goldpreis über Jahre hinweg durch diese Entwicklung leiden könnte. Doch das ist nicht die einzige Prognose der Bank.

BTC im großen Stil – Versicherungen und Rentenfonds könnten zuschlagen

Anlässlich einer Investition von 100 Millionen US-Dollar durch die Massachusetts Mutual Life Insurance Co., traut sich JPMorgan die nächste aufsehenerregende Prognose für Bitcoin zu. Denn weitere Versicherer und Rentenkassen bzw. Rentenfonds könnten demnach auf Bitcoin setzen.

Letztlich verfügen sie über gigantische Vermögen, die sie dauerhaft anlegen müssen. Wenn Firmen aus Europa, Großbritannien, den USA und Japan auch nur 1 % ihrer Vermögen in Bitcoin anlegen würden, dann könnten rund 600 Milliarden US-Dollar in den Markt fließen.

Damit würde der immer noch kleine und relativ gering kapitalisierte Markt für Bitcoin schlagartig auf ein neues Level gehoben. Nicht nur, dass seine Bedeutung für institutionelle Investoren dann noch größer würde, sondern auch der Preis würde aufgrund der Knappheit sehr wahrscheinlich rapide steigen.

Bitcoin-Kurs hält sich wacker

Bisher gab es nur kleinere Korrekturen, ein Schreckensszenario, welches einen Abschlag von bis zu 40 % sah, scheint zumindest vorläufig vom Tisch. Der Bitcoin-Kurs konnte die 19.000 US-Dollar zurückerobern.

Auf das aktuelle Kursgeschehen haben die Einschätzungen von JPMorgan sicher weniger Einfluss. Dennoch zeugen die Prognosen von wachsendem Interesse bei institutionellen Anlegern. Doch damit sie auch wahr werden können, muss sich im Bereich der Regulatorik noch einiges bewegen. Schließlich geht es den Gesetzgebern und Aufsichtsbehörden im Augenblick mehr um die Regulierung von Börsen, Brokern und anderen Dienstleistern.

Die Bedürfnisse von Rentenfonds und Versicherern dürften hier in den meisten Fällen noch nicht einkalkuliert sein.

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