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Virigil Griffith auf Kaution freigelassen – 1 Millionen US-Dollar hinterlegt

Virgil Griffith
Bildquelle: succo, pixabay.com

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Einspruch erfolgreich

Es war ein langes hin und her, doch schließlich schaffte es die Verteidigung das Gericht zu überzeugen. Virigil Griffith kommt vorläufig frei und muss bis zum Abschluss seines Verfahrens nicht im Gefängnis bleiben.

Die frohe Botschaft wurde gestern von seinem Anwalt, Brian Klein, via Twitter verkündet. Demnach handelte es sich um eine Entscheidung, die durch den Einspruch erwirkt werden konnte, den man bei einem anderen Richter eingereicht hatte.

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Zuvor wurde an anderer Stelle entschieden, dass Griffith nicht freikommen sollte, bis die Verhandlungen abgeschlossen sind. Nun können Griffith und seine Angehörigen erst einmal aufatmen, denn der Prozess könnte sich noch lange hinziehen.


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Hohe Kaution geleistet

In Deutschland sind Kautionsleistungen in Strafprozessen zwar möglich, aber in der Praxis eher selten. In den USA sind sie jedoch ein gängiges Mittel, um eine Untersuchungshaft zu vermeiden und als Angeklagter bis zum Prozessende frei zu sein.

Mitunter ein entscheidender Vorteil für den Angeklagten, der seine Verteidigung in Freiheit leichter und besser vorbereiten kann, als in Gefangenschaft. Doch um das gewünschte Ziel zu erreichen, musste Griffith tief in die Tasche greifen.

Medienberichten zufolge musst eine Summe von insgesamt 1 Millionen US-Dollar hinterlegt werden, wahrlich kein Kleingeld. 

Umstrittene Nordkorea Reise

Griffith soll laut der Anklage Sanktionen gegen Nordkorea verletzt haben. Während der Teilnahme an einer Konferenz soll er angeblich Hilfestellung für Geldwäsche gegeben haben. Nordkorea steht im Verdacht Kryptowährungen zu verwenden, um internationale Sanktionen zu umgehen.

Laut einer Gegendarstellung habe er lediglich Vorträge über Blockchain-Technologie gehalten und ganz regulär an der Konferenz teilgenommen. Welche Version der Wahrheit entspricht, wird ein Gericht entscheiden müssen.

Der Anklage zufolge war ihm die Reise nach Nordkorea durch US-Behörden bereits im Vorfeld verboten worden. Griffith hielt sich nicht an die Anweisungen und trat die Reise trotzdem an. Eine denkbar ungünstige Entscheidung, die nun ein Teil des Fundaments für die Klage bildet. 

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