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US-Finanzminister hält Pressekonferenz zu Bitcoin und Libra

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Bildquelle: skeeze, pixabay.com

Pressekonferenz zu Kryptowährungen

Der US Finanzminister, Steven Mnuchin, gab gestern während einer Pressekonferenz eine Erklärung zu Bitcoin und Libra ab. Viele Punkte waren keine Überraschung und es war zu erwarten, dass Munchin sie ansprach.

Die Regulierung von Kryptowährung rückt in den Fokus der Bemühungen der US-Regierung. Mnuchin will diese Regulierung international umgesetzt sehen und sicherstellen, dass sie nicht an der US-Grenze aufhört.

Um die Bemühungen zu stärken will er die G-7 mit einbeziehen und in diesem Zuge verhindern, dass Kryptowährungen Gegenstand illegaler Aktivitäten werden.


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Pro und Contra zu Bitcoin

Die größten Probleme die Mnuchin sieht, bedienen sich der nahezu schon üblichen Vorurteile gegenüber Bitcoin. So will er zusammen mit den US-Behörden dafür sorgen, dass Bitcoin nicht für Drogen- und Menschhandel, Steuerhinterziehung und Geldwäsche genutzt werden kann. Diese Aspekte sind seines Erachtens eine Frage der nationalen Sicherheit.

Alle zukünftigen und gegenwärtigen Maßnahmen werden in enger Zusammenarbeit mit FinCEN ergriffen werden. Es ist davon auszugehen, dass in Zukunft stärker gegen alle unregulierten Geschäfte vorgegangen wird. Außerdem warnte Mnuchin davor sich sicher zu fühlen, sofern man Krytowährungen für illegale Aktivitäten nutzen möchte.

Allerdings äußerte er sich auch positiv zu Bitcoin. Als spekulative Anlage sei er zu begrüßen, obgleich er US-Verbraucher ermahnte umsichtig und vorsichtig zu sein, wie sie ihr Geld investieren.


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Facebook muss an Libra arbeiten

Mnuchin bestärkte, was US-Präsident Trump bereits per Twitter verlauten ließ. Wenn Facebook eine eigene Kryptowährung an den Markt bringen will, dann muss der Konzern mit allen Regeln und Anforderungen konform gehen.

Der Finanzminister betonte, dass es hier keinen Unterschied zu Banken und Zahlungsdienstleistern geben werde. Noch sei Libra in einem sehr frühen Zustand des Projekts und Facebook habe noch einiges an Arbeit zu leisten.

Grundsätzlich sieht er aber keine Hinderungsgründe für Libra. Es dürfte also alles davon abhängen, ob und wann sich Facebook mit der Politik über die Rahmenbedingungen einigt.


Dominanz des US-Dollar

Der Finanzminister stellte außerdem klar, dass der US-Dollar und das US-Finanzsystem seine globale Dominanz sicherstellen werde. Es sieht so aus, als ob man dafür sorgen wolle, dass keine Kryptowährung dem US-Dollar den Rang abläuft.

Libra könnte dies aufgrund seiner Reichweite schaffen und Bitcoin hätte gute Aussichten, weil die dezentrale Infrastruktur vor Eingriffen schützt.

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