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UN-Generalsekretär spricht sich für Blockchain-Adoption aus

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Bildquelle: pixabay.com

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Blockchain ist die Zukunft

Laut einem Bericht von Forbes hat sich der UN-Generalsekretär António Guterres für eine breitere Adoption von Blockchain-Technologie durch die UN ausgesprochen. Guterres geht davon aus, dass die Vereinten Nationen im digitalen Zeitalter nur bestehen können, wenn sie sich der Technologie gegenüber öffnen.

Dies ist nicht das erste Statement dieser Art, welches Guterres zu dem Thema gab. Bereits im Jahr 2018 betonte er die besondere Relevanz der Blockchain für die Vereinten Nationen. Die Organisation kann auf diesem Weg u.a. ihre Supply Chain erheblich optimieren.

Darüber hinaus akzeptieren eine Reihe von Hilfsprojekten der Vereinten Nationen Spenden in Bitcoin und Ethereum


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Internationaler Wettlauf

Der Einsatz von Blockchain-Technologie gilt in diversen Bereichen als eine vielversprechende Lösung für eine Vielzahl von Problemen. Neben den Vereinten Nationen, sind neben Banken und der Industrie auch Staaten um eine umfassende Integration bemüht. 

So verkündete der chinesische Staatspräsident im Oktober letzten Jahres, dass China eine internationale Führungsrolle anstrebt. Doch es gab zuvor auch kleinere Signale, die auf eine größere Entwicklung schließen lassen. Die Investmentbank JP Morgan entwickelte beispielsweise ein eigenes Bockchain-Projekt, welches als „JP Coin“ bekannt wurde. Obwohl ihr CEO, James Dimon, als einer der größten Kritiker von Bitcoin gilt.

Für den wesentlich größeren Wirbel sorgte jedoch Libra. Doch der „Facebook Coin“ trifft international auf massiven Widerstand durch die Politik. 

Deutschland ist verträumt

In Deutschland ließ die Bundesregierung lange auf die Blockchain-Strategie warten. Als diese schließlich präsentiert wurde, wandelte sich bei vielen Akteuren Hoffnung in bittere Enttäuschung. Bis auf eine Regulierung zu Gunsten von Banken und zur Eindämmung von Geldwäsche sowie Terrorismus, ließ das Papier zündende Ideen vermissen. Es sieht bisher so aus, als ob man in Berlin lieber anderen Nationen den Vortritt überlassen will.

Einziger Hoffnungsschimmer sind die Initiativen durch deutsche Unternehmen und Stiftungen, wobei die strikte Regulierung in Deutschland dafür sorgt, dass bestimmte Geschäfte in anderen Ländern besser aufgehoben sind. Beliebte Standorte sind Lichtenstein, Malta oder Estland. 

Allerdings hat die Regulierung auch Vorzüge, denn dadurch wissen Unternehmer wenigstens worauf sie sich einlassen. Bleibt nur zu hoffen, dass sie zukünftig für die notwendige Innovation am Standort Deutschland sorgen werden. 

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