Telegram veröffentlicht AGB zu Gram-Wallet und TON-Blockchain

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Bildquelle: Tero Vesalainen, pixabay.com

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Es wird konkret

Nachdem die Software für das „Telegram Open Network“ veröffentlicht wurde und das Testnet bereits seit einiger Zeit läuft, trifft das Unternehmen weitere Vorbereitungen für den Start. Dieser soll Ende Oktober stattfinden.

In gewisser Hinsicht bekennt sich das Unternehmen nun zum ersten Mal zu seinem Blockchainprojekt. Denn bisher hat sich Telegram sehr bedeckt gehalten, wenn es um die rechtlichen Rahmenbedingungen zu TON ging.

Gleiches galt auch für GRAM, das native Token auf der TON-Blockchain, welches zukünftig für Zahlungen innerhalb der Messenger-App verwendet werden kann.


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Zuständigkeit geklärt

Das Unternehmen stellt klar, dass man nicht in der Lage sein wird den Login der Nutzer wiederherzustellen, daher verzichtet Telegram auf die Kontrolle der Private Keys. Stattdessen werden Nutzer darauf angewiesen sein sie selber zu sichern. Somit erfüllt GRAM die „best practice“ einer jeden Kryptowährung.

Zusätzlich wird das erläutert, was eigentlich eh klar sein sollte, aber ggf. nochmal aus rechtlichen Gründen eine Erläuterung braucht. Telegram unterstreicht den dezentralen Charakter der TON-Blockchain. Laut AGB habe man keinen Einfluss auf Gebühren, Transaktionszeiten und die Verifikation von Transaktionen.

Damit nähert sich TON mit großen Schritten dem Release. Der Start wird mit Spannung erwartet, weil der Messenger über eine sehr hohe Reichweite verfügt.

An Facebook vorbei

Da GRAM kein Stablecoin ist, hat man auch nicht mit den Problemen zu kämpfen denen Libra begegnet. Zwar hat Telegram „nur“ 260 Millionen Nutzer vorzuweisen, aber die Zahl an potentiellen Nutzern kann sich nach Release auch noch steigern.

Ende Oktober werden wir erfahren, ob der Hype um die Reichweite des Projekts nur eine weitere Story war oder ob dadurch tatsächlich Bewegung in Richtung Massenadoption stattfindet. In dieser Hinsicht hat bereits Bakkt enttäuscht, auch hier war man fast unisono der Meinung, dass institutionelle Investoren schneller ins Boot geholt werden könnten.

Die Zahlen sprechen jedoch eine andere Sprache.

Quelle: Telegram

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