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Rakuten wandelt Treuepunkte in Bitcoin, Ethereum und Bitcoin Cash

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© Michaela Richter, Bitcoin Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Japaner mögen Bitcoin

Der japanische Onlineversandhändler Rakuten hat angekündigt die Treuepunkte seiner japanischen Kunden direkt in Kryptowährungen zu wandeln. Unterstützt werden Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und Bitcoin Cash (BCH).

Rakuten hat in Japan einen ähnlichen Status wie etwa Amazon und zählt zu den zehn größten Internetunternehmen der Welt. Die Aktion gilt nur für die sogenannten „Rakuten Super Points“. Jeder dieser Treuepunkte entspricht dem Gegenwert von einem Yen.

Ab einem Punktestand von 100 „RSP“, kann das Guthaben in Kryptowährungen gewandelt werden. Damit beschert der Konzern einen weiteren Anwendungsfall für Kryptowährungen, der zusätzlich zur breiteren Adoption beiträgt.



Eigene App steht im Zentrum

Rakuten bietet außerdem eine eigene Wallet-App an, die es ermöglicht Kryptowährungen zu handeln. Kunden, die ihre Treupunkte wandeln möchten, müssen dies direkt in dem Wallet von Rakuten erledigen.

Gleichzeitig hat das System auch Limitierungen, denn die Kunden werden nur eine bestimmte Höchstmenge pro Transaktion wandeln können. Zusätzlich kann auch nur eine bestimmte Menge pro Monat gewandelt werden. Die jeweiligen Limits hängen vom Status der Kundenmitgliedschaft ab, die anhand des Konsumverhaltens bestimmt wird.

So ist es Kunden mit dem Status „Diamant“ erlaubt 50.000 Punkte in einer einzigen Transaktion zu wandeln und insgesamt bis zu 500.000 Punkte im Monat. Dies entspricht ca. 410€ pro Tag und dementsprechend ca. 4100€ pro Monat.

Ein kleiner Schritt

Obwohl der Umsatz des Unternehmens gigantisch ist, so besteht jedoch kein Grund zur hellen Freude. Denn Rakuten ermöglichte es US-Kunden bereits im Jahr 2015 mit Bitcoin zu bezahlen. Allgemein gilt Asien und insbesondere Japan als sehr offen gegenüber Kryptowährungen.

Die relativ kurze Geschichte von Bitcoin weist immer wieder Berührungspunkte zu dem Land auf. Angefangen bei dem Pseudonym des Erfinders von Bitcoin, bis hin zu der seinerzeit größten Bitcoin-Börse Mt. Gox, die ihren Sitz in Japan hatte.

Man könnte also fast schon von einer „Bitcoin-Tradition“ in dem Land sprechen.

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