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Opera Browser unterstützt nun Bitcoin und Tron

Screenshot Opera
Screenshot: Opera Browser

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Zwei neue Coins

Die neueste Version von Opera wird gleich zwei weitere Kryptowährungen unterstützen. Ein Jahr zuvor hatte man einen Wallet für Ethereum mit Unterstützung für dessen dApps integriert. Nun folgen Bitcoin und Tron.

Grundsätzlich bestehen diese Optionen auch mit anderen Browsern, diese realisieren die Integration allerdings zumeist über Plugins und nicht über eingebauten Support. Das Wallet von Opera ist zwar nicht spektakulär, kann aber Zahlungen senden und empfangen.

Deutlich interessanter als diese Basisfunktionen sind allerdings die dApps, denn diese laufen auch auf mobilen Geräten, die ansonsten auf einen App Store angewiesen sind. 

Fragwürdiger Nutzen

Dadurch könnten zukünftig Applikationen zur Verfügung stehen, die ansonsten nicht über die App Stores angeboten werden könnten. Ob es in jedem Fall sinnvoll ist, dass Mindestanforderungen von Apple und Google umgangen werden können, muss sich erst noch herausstellen.

Das größte Anwendungsgebiet der Tron dApps ist nach wie vor das Glücksspiel. Diverse Medienberichte zeigen deutlich auf, dass nur 5% aller dApps nicht mit Glücksspiel in Verbindung stehen. Andere Kryptowährungen, die ebenfalls dApps anbieten, bilden hier keine Ausnahme.

Befürworter der Technologie halten häufig dagegen, dass dieses Anwendungsbereich nur vorläufiger Spitzenreiter ist und es einfach noch dauern wird, bis sich andere Anwendungen etablieren und durchsetzen können.  

Brave bleibt am Ball

Derweil hat Brave verkünden lassen, dass man nun 8 Millionen Nutzer habe. Der Browser wartet zwar nicht mit einem integrierten Bitcoin Wallet auf, hält aber dafür das Basic Attention Token für die Nutzer bereit.

Damit werden User dafür belohnt, dass sie sich Werbung einblenden lassen. Seit kurzer Zeit ist es auch möglich sich die Token selber auszahlen zu lassen und damit Geld zu verdienen. Dafür muss man sich aber zwingend bei Uphold registrieren. 

Es bleibt also spannend, denn bisher scheinen nur Brave und Opera voll und ganz auf den „Krypto-Zug“ aufzuspringen. 

Quelle: Opera

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