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Nach Kurseinbruch: Monero, Dash und Zcash nehmen Fahrt auf

ZEC XMR DASH

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Regulatorische Unsicherheit sorgte bei den Privacy-Coins für einen Kurseinbruch.
  • Doch davon haben sich die 3 Topkandidaten gut erholt.
  • Die Kurse für XMR, DASH und ZEC zogen stark an.

Es war ein Schock, den viele Marktbeobachter in der Krypto-Community prophezeit haben. Die regulatorische Umgebung verändert sich zunehmend und allen voran fordert die FinCEN in den USA neue Rahmenbedingungen ein.

Damit wird ein Szenario immer wahrscheinlicher, wo kein Platz für den Schutz der Privatsphäre der Anwender und Anleger ist. In Korea kam es bereits zu Streichungen durch Börsen und zuletzt sorgte Bittrex für Aufsehen, weil die Börse Monero, Dash und Zcash kommentarlos aus dem Angebot gestrichen hat.

Der Interpretationsspielraum für diese Entscheidung ist relativ eng und die Entscheidung von Bittrex löste Sorge aus, dass Kryptowährungen, die einen gewissen Mindeststandard an Datenschutz gewährleisten, zukünftig ganz verschwinden könnten. Dabei besteht Dash beispielsweise darauf, dass die Funktionalität in dieser Hinsicht nicht über das hinausgeht, was Bitcoin an Schutz zu bieten hat.

Kurse erholen sich: XMR, ZEC und DASH profitieren

Die Folge war ein Debakel an den Märkten. Während der Gesamtmarkt in Hochstimmung war, weil Bitcoin ein Kursfeuerwerk veranstaltete, litten die Privacy-Coins unter den Befürchtungen der Anleger.

Doch innerhalb der letzten 7 Tage konnten alle drei wieder Boden gut machen. So legte der ZEC-Kurs in diesem Zeitraum 60 % zu, der DASH-Kurs 40 % und XMR immerhin 20 %. Für eine Fortsetzung dieser Trendumkehr dürfte für Dash der Widerstand bei 138 US-Dollar entscheidend sein. Diese Hürde gilt es zu überwinden.

Für ZEC sieht es sehr ähnlich aus, doch hier liegt die Barriere bei ca. 107 US-Dollar und will im täglichen Chart erst noch genommen werden.

Lediglich XMR bildet hier eine Ausnahme, weil sich der Kurs bereits in einer Rally befand. Hier ist im umgekehrten Fall die Unterstützung bei etwa 150 US-Dollar zu verteidigen, um den Aufwärtstrend intakt zu halten. Am 1. Januar hatte man den Schwellenwert unterschritten, nur um ihn 7 Tage später wieder zu erobern.

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