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Der längsten Krypto-Bullrun der Geschichte: Momentum baut sich weiter auf

Bitcoin Münze mit Chart
Bildquelle: © stock.adobe.com

  • Der starke Anstieg von Bitcoin über die 50.000-Dollar-Marke, deutet auf einen beispiellosen Aufwärtstrend hin. Möglicherweise stehen wir jedoch erst ganz am Anfang des Bullenmarktes.
  • Unterschiedliche Faktoren wie die Ankündigung von Zinssenkungen durch die US-Notenbank und die Neuheit von Bitcoin-ETFs tragen zu einem optimistischen Marktumfeld bei.
  • Aktuelle Veränderungen im Halteverhalten von Bitcoin-Anlegern signalisieren eine mögliche langfristige Preissteigerung und den Beginn eines nachhaltigen Wachstumszyklus.

Die Krypto-Welt steht möglicherweise vor dem längsten und bedeutendsten Bullenmarkt ihrer Geschichte. Mit einer Gesamtkapitalisierung, die sich der 2-Billionen-Dollar-Marke nähert und Bitcoin, der in dieser Woche die 50.000-Dollar-Marke überschritten hat, sind Analysten optimistisch, dass diese Rallye anders sein könnte als alle zuvor.

Krypto-Märkte am Wendepunkt: Optimistische Prognosen

Im Vergleich zu April 2022, als die Krypto-Märkte von ihrem Höhepunkt im November 2021 mit einer Marktkapitalisierung von 3 Billionen Dollar fielen, scheinen die aktuellen Bedingungen günstiger für einen anhaltenden Aufschwung. Daniel Cheung von Syncracy Capital sieht in der aktuellen Rallye eine beispiellose Gelegenheit für Marktzuwächse und eine längere Dauer als bisher angenommen.

Ein Schlüsselfaktor ist die Ausrichtung des Krypto-Bullenmarkts mit dem Beginn einer Lockerungsphase der US-Notenbank, die nach zwei Jahren aggressiver Zinserhöhungen nun bald die Zinssenkungen einläuten wird.

Trotz fehlendem Retail-Interesse stehen die Zeichen gut für die Krypto-Märkte. Die Einführung von Bitcoin-ETFs und das zunehmende Interesse traditioneller Finanzinvestmentfirmen an Kryptowährungen über die großen Namen hinaus deuten auf eine breitere Akzeptanz hin. Möglicherweise könnten die Bitcoin ETFs den BTC-Kurs bis nächstes Jahr auf eine halbe Million US-Dollar steigen lassen.

2024: Das Jahr der Transformation

2024 könnten verschiedene Narrative innerhalb der Krypto-Branche, wie der Hype um künstliche Intelligenz, die Tokenisierung realer Vermögenswerte und Restaking, zu großen Gewinnen unter den Investoren führen. Zudem könnte eine positivere regulatorische Haltung, begünstigt durch BlackRocks Einstieg in das Ökosystem und das Ausscheiden schlechter Akteure im letzten Zyklus, das Wachstum weiter befeuern.

Ein Blick auf Bitcoin zeigt, warum der aktuelle Stand über 50.000 Dollar von der Situation im Dezember 2021 abweicht. Damals war mehr als die Hälfte des BTC-Angebots in den Händen von “Paper Hands” – Privatinvestoren, die zum Panikkauf und -verkauf neigen. Zudem waren FTX und das Terra/Luna-Schema noch aktiv, während die USA die schnellsten Zinserhöhungen ihrer Geschichte erlebten.


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Heute wird ein Großteil des Angebots von “Diamond Hands” gehalten, und passive Wall Street-Gebote durch ETFs tragen zur Stabilität bei. Mit dem bevorstehenden Halving von Bitcoin und erwarteten Zinssenkungen, gepaart mit der noch ausstehenden Retail-FOMO und institutionellen Anlegern, die leise akkumulieren, scheint der Preis nur in eine Richtung gehen zu können. Dies deutet auf einen Superzyklus hin, der sich im Laufe des nächsten Jahres oder so entfalten könnte. Auch aktuelle Geschehnisse in China lassen auf einen starken Bullenlauf von Bitcoin spekulieren.

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