Wissenschaft & Forschung

IOTA und Pantos forschen mit CDL an Blockchain-Technologien

IOTA Tangle
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Die IOTA Foundation geht mit Pantos und der Christian Doppler Forschungsgesellschaft eine Kooperation ein.
  • Gemeinsam will man am CDL-BOT Forschungsarbeit leisten und fördern.
  • Dabei wird es um Blockchain-Technologie, DLT und IoT gehen.

Die IOTA Foundation hat zusammen mit Pantos einen Partner gefunden, mit dem man zukünftig gemeinsame Forschungsarbeit betreiben möchte. Das Christian Doppler Labor für Blockchaintechnologien für das Internet der Dinge wird zukünftig von den beiden Unternehmen gefördert werden und eng mit beiden zusammenarbeiten.

Das Labor gehört zu der Christian Doppler Forschungsgesellschaft und ist an die TU Wien angeschlossen. Die Förderung wurde für sieben Jahre bewilligt und wird zur Hälfte durch Pantos und die IOTA Foundation getragen.

Bei der Forschungsarbeit spielt die Interoperabilität von Blockchains eine besondere Rolle. Außerdem werden somit verstärkt Anwendungsfälle der Technologien außerhalb der Finanzwelt in den Fokus der Arbeit gerückt. Neben IOTA und Pantos tritt auch das österreichische Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort als Förderer in Erscheinung.

Distributed-Ledger-Technologien sind verbesserungswürdig

Immer mehr Geräte sind mit dem Internet verbunden, können aber nicht von Distributed-Ledger-Technologien profitieren, weil sie nur wenige Kapazitäten haben und viele DLTs zu schwerfällig sind. Die Entwicklung von leichtgewichtigen, ressourcensparenden DLTs ist also eines der Hauptziele des CDL-BOT. Eine weitere Hürde stellt die mangelnde Interoperabilität dar, denn wenn ein Smart-Contract beispielsweise auf einer Blockchain ausgeführt werden kann, dann geht das noch lange nicht auf einer zweiten.

Hier will man einen Beitrag leisten, um die verschiedenen Technologien untereinander kompatibel zu machen und damit den Sektor als Ganzes zu stärken, denn grade das Internet der Dinge basiert nicht auf einem einzigen Standard.

Das neu gegründete Labor wird diesen beiden Problemstellungen besondere Aufmerksamkeit schenken, will aber auch der mangelnden Unterstützung von Entwicklern etwas entgegensetzen. Primär wird es bei diesem Aspekt darum gehen, die Anwendungsentwicklung zu erleichtern.

Dominik Schiener betonte die Herausforderung

Im Rahmen der gestrigen Eröffnung des neuen Labors kam Dominik Schiener zusammen mit Vertretern der anderen Institutionen und Partner zu Wort. Schiener sprach die Problemstellung an, der sich die Industrie, aber auch die Gesellschaft ausgesetzt sieht.

Die Netzwerke der Zukunft müssen sicher sein und ein absolutes Vertrauen genießen, weil die Gesellschaft durch das Internet der Dinge in ein zunehmendes Abhängigkeitsverhältnis von den Technologien gerät. Fallen diese aus, dann sind mitunter ganze Bereiche handlungsunfähig.

Blockchain-Technologien können hier eine wichtige Rolle spielen, um diese Sicherheit und den notwendigen Schutz zu bieten. Daher betonte Schiener die Relevanz der gemeinsamen Forschungsarbeit, um diese Hürden zukünftig besser überwinden zu können.

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