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Goldverbot kann kommen – Bitcoin als möglicher Schutz vor dem Verlust

Goldverbot Bitcoin
Bildquelle: © Michaela Richter, Bitcoin Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Goldverbot in aller Munde

Ein Goldverbot könnte schon sehr bald Realität werden, darüber sind sich viele Experten einig. Was in jedem Fall kommen wird, ist eine Verringerung der Bargeldgrenze, mit der Gold anonym gekauft werden kann.

Diese lag ursprünglich mal bei 10.000€ und damit in einem Bereich, der es bequem ermöglicht hätte sich zur privaten Vermögenssicherung anonym einzudecken. Nun sollen es ab dem 01.01.2020 nur noch 2000€ sein und damit ließe sich beim aktuellen Kurs nur noch eine Unze kaufen. Den Rest müsste man dann schon stückeln.

Damit bleiben den Anlegern nur noch wenige Wochen Zeit sich einzudecken und das wertvolle Edelmetall einzulagern. Denn danach wird es schwierig. Tatsächlich empfiehlt der Bundesrat die Grenze sogar auf 1000€ zu senken.


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Bargeld könnte verschwinden

Auf absehbare Zeit wird es Bargeld noch geben. Aber die Blaupausen einer digitalen Währung sind schon in der Mache. Daher könnten Bürger zukünftig in die wirtschaftliche Totalüberwachung abrutschen, sofern sie nicht Vorsorge treffen.

Aber Gold hat einige Nachteile, denn es muss physisch gelagert werden und letztlich macht es dieser Umstand sehr angreifbar, wenn ein Goldverbot kommen sollte. Wer wirklich vor dem finanziellen Totalkollaps geschützt sein will, der sollte sich Bitcoin einmal näher anschauen. Obwohl der Kurs mitunter heftigen Schwankungen ausgesetzt ist, hat Bitcoin in den letzten 10 Jahren insgesamt einen extremen Wertzuwachs erlebt.

Doch das ist nicht der einzige Grund. Bitcoin lässt sich nicht einfach beschlagnahmen. Nur wer den Private Key kennt, hat auch Zugriff auf das Vermögen. Mithilfe eines „Mnenomic Seeds“ ließe sich der Zugriff auf das Krypto-Vermögen auswendig lernen und leicht merken.

Damit stünden Diebe, aber auch Vater Staat hilflos da. Denn was man im Kopf hat, das kann man leicht transportieren und das lässt sich schlecht wegnehmen. Für vergessliche Zeitgenossen empfiehlt es sich dennoch alles aufzuschreiben, denn sonst kommt man nicht mehr an seine Bitcoins dran.

Historische Tatsache – Goldverbot ist möglich

Die Geschichte hat gezeigt, es kann auch anders kommen. So wurden in den USA im Jahr 1933 ein Goldverbot erlassen, das es den Bürgern untersagte mit Gold zu handeln oder es zu besitzen. Somit kann der vermeintlich sichere Hafen durch das Eingreifen des Staates schnell zur Falle werden.

Ein Problem, welches Bitcoin nur indirekt betrifft. Denn man kann zwar den öffentlichen Handel verbieten, aber unterbinden ließe sich das in der Praxis nur schlecht. Transaktionen können weltweit vollkommen frei getätigt werden. Das Netzwerk ist dezentral, denn niemand hat die Kontrolle darüber, der Staat bleibt also außen vor.

Ein Goldverbot ließe sich also sehr leicht umsetzen, ein Bitcoin-Verbot nur partiell.

Finanzielle “Doomsday Prepper“

Anleger sind häufig stark von diffusen und abstrakten Ängsten getrieben. Überlebt der Euro? Kommt der Crash? Wird China die Welt übernehmen?

Diese und andere Fragen treiben die Menschen dazu nach Mitteln und Wegen zu suchen sich finanziell gegen extreme Ereignisse zu schützen. Das macht auch irgendwo Sinn, denn wer möchte am Ende schlecht dastehen, obwohl er es hätte besser haben können?

Die Prognosen zu solchen Ereignissen sind schwierig und letztlich zeigt sich immer wieder, dass niemand in der Lage ist präzise Vorhersagen zu treffen. Ob ein Goldverbot oder ein Crash kommt und wie er sich konkret auswirkt, wenn er käme, weiß also keiner mit Sicherheit. Also macht es Sinn sich als „normaler“ Mensch eine Frage zu stellen:

„Wenn die Typen mit den Aluhüten recht haben, wo werde ich dann stehen?“

Anhand der individuellen Antwort kann jeder einzelne adäquate Vorsorge betreiben.

Hinweis

Es handelt sich um eine persönliche Einschätzung des Autors und keine Anlageberatung oder Handlungsempfehlung. Beachten Sie bitte dazu unseren Disclaimer.

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