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Goldener Oktober: Bitcoin erreicht 14.000 US-Dollar

BItcoin goldener Oktober

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Der Bitcoin-Kurs stieß an die Marke von 14.000 US-Dollar.
  • Im Jahr 2019 war dieser Bereich ein starker Widerstand und markierte das Jahreshoch.
  • Der Ausbruch könnte nur der Auftakt sein.

Der Bitcoin-Kurs zeigte sich vor drei Tagen noch widerspenstig, als er das Vorjahreshoch überwinden sollte. Doch die kleine Korrektur vom 28. Oktober fand ein jähes Ende und der Kurs konnte sich bei 13.000 US-Dollar stabilisieren.

Damit übernahmen erneut die Bullen das Ruder und kurzfristig klopfe der Bitcoin-Kurs vorsichtig bei der Marke von 14.000 US-Dollar an. Zur Stunde rangiert knapp darunter und bewegt sich damit sehr nahe am Vorjahreshoch, welches leicht oberhalb von 13.800 US-Dollar lag.

Die momentane Lage ist für den Markt ein Kulminationspunkt, denn es muss sich jetzt entscheiden, ob diese Preiszone ein zu starker Widerstand ist oder ob man sich deutlich oberhalb des Vorjahreshochs etablieren kann. Wenn nicht, dann bestünde die Gefahr eines starken Abverkaufs, weil dann viele Anleger auf die Idee kommen könnten, dass es besser ist, Gewinne einzufahren und zu sichern.

Doch trotz dieser möglichen Restbedenken sieht die Gesamtlage tendenziell bullish aus. Schließlich bewegt sich der Bitcoin-Kurs nominell oberhalb des Vorjahreshochs. Sofern der Abschlusskurs im wöchentlichen Chart das Niveau halten kann, so dürften böse Überraschungen weitestgehend ausgeschlossen sein. Ein Blick ins monatliche Chart verrät, dass der Oktober 2020 für BTC wahrhaft golden war und Bitcoin bisher gut 3000 US-Dollar im Plus liegt.

Das große Geld will BTC

Aktuell verdichten sich die Hinweise immer mehr, dass institutionelle Anleger wenigstens einen Teil ihres Kapitals in Bitcoin angelegt wissen möchten. Bisher galt der Markt von Kleinanlegern und wenigen großen Investoren dominiert.

Expansionen von Finanzdienstleistern wie beispielsweise die von Fidelity nach Asien verdeutlichen, dass Bitcoin für die Vermögensverwaltung eine ernsthafte Rolle spielt. Dabei scheint die propagierte Marke von 1 bis 3 Prozent Anteil im Portfolio der Kunden nicht einmal sonderlich riskant. Auch Paul Tudor Jones und Chamath Palihapitiya sprachen sich in jüngerer Vergangenheit für Bitcoin als Hedge aus, der nicht mit den Bewegungen anderer Märkte korreliert und befürworteten eine ähnliche Allokation im Portfolio. Zusammen mit der Entscheidung von MicroStrategy und der persönlichen Investition von CEO Michael Saylor wurde dieser Gedanke noch medienwirksamer in die Öffentlichkeit getragen.

Hinweis: Dieser Artikel ist ausschließlich zur Information bestimmt und stellt keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von jedweden Anlageprodukten und Kryptowährungen dar, sondern spiegelt lediglich die Meinung des Autors wider. Kryptowährungen sind volatil und ihr Erwerb ist mit einem hohen Risiko behaftet, welches zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen kann. Die Informationen in diesem Artikel können keine professionelle Anlageberatung ersetzen. Alle Kursangaben erfolgen ohne Gewähr. Bitte beachten Sie dazu auch unseren vollständigen Haftungsausschluss.

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