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Ethereum ETF: ARK Invest streicht Staking aus dem Antrag

ARK Invest Logo auf dem Bildschirm eines Smartphones
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ARK Invest hat seinen Antrag für einen Ether-Spot-ETF angepasst. Am 23. Mai wird die SEC eine Entscheidung treffen. Viele Experten und Beobachter rechnen mit einer Ablehnung. Darunter auch Michael Saylor, denn die SEC dürfte geneigt sein, in Ethereum und einigen anderen Kryptos nicht registrierte Wertpapiere zu sehen.

Jetzt hat ARK einen Passus aus dem Antrag gestrichen, der sich um das Staking dreht. Denn ein Spot-ETF würde schließlich ETH am Markt einkaufen und könnte durch das Staking fortlaufend Einnahmen generieren. Scheinbar rechnet man damit, dass die SEC sich daran stören könnte und streicht diesen Part noch bevor sich die US-Börsenaufsicht zu der Sache äußert.

Ob dieser Schritt zu einer Zulassung führen wird, gilt in Expertenkreisen als umstritten. Es ist ebenfalls unklar, ob ARK hier ohne Anlass vorauseilt oder die Änderung auf gut Glück umsetzt. Denn die SEC hat keinen Kommentar veröffentlich, der die Streichung von Staking als Zulassungsvoraussetzung nahelegen würde.

Ethereum-Kurs hängt in den Seilen

Während Bitcoin rund 18 Prozent von seinem Allzeithoch aus betrachtet verloren hat, sind es bei Ethereum mehr als 30 Prozent.

Dieses Bild ist nicht neu, denn in der Regel schwankt der Kurs von Ether stärker als der von Bitcoin. Das wohl größere Problem liegt jedoch in der Erwartung bei den Anlegern, welche Ethereum im März auf ein Hoch von 4.000 US-Dollar getragen hat.

Wenn sie enttäuscht wird, dann hat dies Auswirkungen auf den gesamten Markt. Schließlich sind dann alle weiteren Krypto-ETFs zunächst vom Tisch. Doch genau darauf haben viele Anleger spekuliert, nachdem die Spot-Bitcoin-ETFs zu Beginn des Jahres zugelassen worden sind. Es könnte also zu weiteren Abverkäufen kommen, wenn die Zulassung nicht erfolgt. Gleichzeitig geht die SEC gegen verschiedene Player aus dem Umfeld der Ethereum-Blockchain vor, darunter auch Uniswap.


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Die Geschichte hat gezeigt, dass es sehr lange dauern kann, bis die SEC mit sich reden lässt. Selbst wenn die Ethereum-ETFs im Mai nicht zugelassen werden, dann ist das Thema also nicht für immer vom Tisch. Stattdessen können sich Anleger darauf einstellen, dass es – ähnlich wie im Fall von Bitcoin – lange Jahre brauchen wird, bis die Zulassung erfolgt. Noch ist jedoch nicht das letzte Wort in der Sache gesprochen worden. Experten wie Eric Balchunas rechneten Anfang April mit einer 25-prozentigen Chance, dass die Zulassung erfolgt. Das ist zugegebenermaßen eine geringe Chance, aber immerhin mehr als nichts. Noch darf man also auf eine Überraschung hoffen.

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