Bitcoin

Erster europäischer Spot-Bitcoin-ETF startet in Amsterdam

EU Flagge mit Bitcoin Münze
Bildquelle: © stock.adobe.com

  • Der Jacobi FT Wilshire Bitcoin ETF ist bei Euronext in Amsterdam gestartet.
  • Ursprünglich war der Termin bereits für den Juli vorgesehen.
  • Das Angebot richtet sich jedoch nur an institutionelle Investoren.

Das alte Europa überholt ausnahmsweise die USA, denn bei Euronext ging heute der Jacobi FT Wilshire Bitcoin ETF (GG00BMTPK874) an den Start. Dabei handelt es sich um einen Spot-Bitcoin-ETF und damit investiert der Fonds direkt in Bitcoin und verwahrt BTC. Wer sich also Anteile an dem ETF kauft, der hält dadurch Bitcoin in seinem Portfolio.

Bislang waren auf dem europäischen Markt nur ETNs verfügbar, welche Anlegern im Ergebnis nur einen Schuldtitel bieten. Im Gegensatz zu einem ETF hält man also keinen Anteil an dem jeweiligen Vermögenswert. Die Verwahrung von Bitcoin kommt in Zusammenarbeit mit Fidelity Digital Assets zustande.

An Privatanleger richtet sich das Angebot von Jacobi Asset Management jedoch nicht. Der ETF bleibt professionellen Investoren vorbehalten, die wenigstens 100.000 Euro investieren müssen.

Wird die SEC in den USA den Startschuss geben?

Ob ein ETF, der direkt in Bitcoin investiert, auch in den USA an den Markt geht, ist derzeit noch nicht vollständig absehbar. Tendenziell sieht es nicht gut aus, denn die Entscheidung im Fall von ARK Invest hat die SEC vertagt und bittet um weiteren Input.

Zwar ist ARK mit seinem Antrag nicht allein, aber die Expertenmeinungen gehen bezüglich der anderen Anträge weit auseinander. Einige sehen BlackRock als gewichtigen Player, dem sich die SEC nicht in den Weg stellen kann. Andere verweisen wiederum darauf, dass ein solcher ETF letztlich ein Politikum ist und dass sich erst die politische Landschaft verändern muss, bevor eine Genehmigung erfolgen kann.


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Es würde nicht wundern, wenn die SEC ihre Antwort bis zur letzten Minute herauszögert. Dies war zumindest bislang ihr Vorgehen. Weil sich die SEC an Fristen halten muss, wird sie sich im September erneut äußern müssen, darunter auch zum ETF von BlackRock. Daher wird die nächste Phase der ETF-Anträge mit Spannung erwartet.

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