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Craig Wright erhält angeblich die Schlüssel zu mehr als 1 Millionen Bitcoin

Wright Keys
Bildquelle: RosieLea, pixabay.com

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Der Kurier traf ein

Gestern reichten die Anwälte von Craig Wright ein Dokument bei Gericht ein. Aus diesem geht hervor, dass er nun den Zugang zu über 1 Millionen Bitcoin durch einen mysteriösen Kurier erhalten haben will.

Damit kommt Wright der Aufforderung nach und präsentiert eine Aufstellung seines Bitcoinvermögens. Dies ist nach Auffassung des Gerichts notwendig, um festzustellen, ob der Anspruch der Kleiman Erben berchtigt ist und erfüllt werden kann. Die Liste soll der anderen Streitpartei bereits zur Verfügung stehen.

Nun sind alle gespannt, denn es gibt zwei Möglichkeiten, wie sich diese Wendung in der Geschichte auswirken wird.


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Er ist es!

Die erste, bislang als unwahrscheinlich geltende Möglichkeit, besteht darin, dass Wright tatsächlich über mehr als 1 Millionen Bitcoin verfügt. Zusätzlich müsste er dann auch über die gleiche Menge Bitcoin Cash verfügen und auch über Bitcoin SV.

Die zweite Möglichkeit ist angesichts des bisherigen Verlaufs wahrscheinlicher. Er präsentiert zusammen mit der Liste einige Ausreden, warum er auf das gigantische Vermögen trotz Kurier nicht zugreifen kann.

Nun kommt Wright der Frist, die durch das Gericht gesetzt wurde, zuvor und sein Schachzug funktioniert. Alle reden über ihn, er hat das volle Rampenlicht und der Markt spielt verrückt.

Bitcoin SV pumpt hart

Seit dem 10. Januar hat Bitcoin SV (BSV) eine famose Rallye angetreten. Alleine in den letzten 24 Stunden legte BSV rund 65% zu. Coinmarketcap notierte kurzfristig sogar einen Preis von etwas über 435 US-Dollar für BSV.

Hauptausschlaggebend dafür dürfte die Spekulation sein, dass Wright tatsächlich Satoshi Nakamoto ist und damit der Erfinder von Bitcoin. Dies würde das von ihm unterstützte Projekt in einem völlig anderen Licht dastehen lassen.

Wir dürfen gespannt sein, was sich bewahrheitet. Derweil bedeutet ein Einstieg in BSV „Moon or Doom“. Entweder Wright überrascht alle Zweifler oder er bestätigt sie. Außerdem ist bislang unklar, ob er Sanktionen durch das Gericht zu erwarten hätte. Sollten die Unterlagen falsch oder unvollständig sein, dann könnte er gegen das Ultimatum des Richters verstoßen haben.

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