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Bitcoin: US-Inflationsdaten positiv – ETFs verzeichnen Zuflüsse

US CPI Daten
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Die US-Inflation ist im April leicht gestiegen, was an den Märkten gemeinhin positiv aufgenommen wurde. Bitcoin konnte um etwas mehr als 6 Prozent zulegen, was erneut eng mit einem Kursanstieg der größten Aktienwerte und Indizes korrelierte.

Obwohl die Verbraucherpreise gestiegen sind, lag der erreichte Wert unter den Erwartungen und gab damit trotzdem positive Impulse. Denn damit keimt erneut die Hoffnung auf, dass die Fed eine Zinssenkung in Betracht ziehen könnte. Zwar hielt sich Jerome Powell bei der letzten Pressekonferenz nach dem FOMC-Meetig zurück, aber die Fed hat bisher keine Zweifel daran gelassen, dass sie dazu bereit ist, wenn die Vorzeichen stimmen.

Aus diesem Grund sind die Anleger wieder optimistisch und damit kann der gesamte Kryptomarkt aufatmen und sich erholen. Erneut kann Solana am stärksten von der Situation profitieren und legt um 12,31 Prozent zu.

Noch bleibt es ruhig

Jetzt steht zur Debatte, ob Bitcoin über 80.000 US-Dollar steigen kann. Zwar kehrt mit dem Erholungsschlag frischer Wind in den Markt zurück, aber für eine Kursrallye braucht es stärkere Signale.

Bisher waren es die ETFs, die das Bild am Markt bestimmt haben. Diese erfuhren in den letzten drei Tagen 469 Millionen US-Dollar an netto Zuflüsse. Wenn dieser Zufluss erhalten bleibt, dann steigen auch die Chancen, dass die Bullen das Ruder übernehmen. Allerding war der April in dieser Hinsicht undankbar und es floss Kapital aus den ETFs ab. Der Mai könnte also einen Richtungswechsel bringen, obgleich zum Monatsanfang an einem einzigen Tag über 500 Millionen US-Dollar abflossen.

Sollte der Kurs über 70.000 US-Dollar ansteigen, dann könnte das Allzeithoch in Angriff genommen werden. Scheitert der Ausbruch hingegen, dann dürfte Bitcoin eher ruhige Sommermonate erleben und in einer Range pendeln.

Statistisch gesehen sind die kommenden Sommermonate eher schwach, während der Herbst und besonders der Oktober für Bitcoin einen goldenen Monat bilden. In den kommenden Wochen wird sich also zeigen müssen, ob sich die Geschichte wiederholt oder nicht.

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