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Bitcoin: Seetee investiert 50 Millionen Euro in BTC

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© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Der norwegische Konzern Aker ASA hat das Tochterunternehmen Seetee ins Leben gerufen.
  • Seetee will in das Ökosystem von Bitcoin investieren und junge Unternehmer fördern.
  • Prompt kaufte man 1.187 BTC und ging ebenfalls eine Partnerschaft mit Blockstream ein.

Der norwegische Aker Konzern ist vielseitig aufgestellt. Neben dem Geschäft mit Öl und erneuerbaren Energien ist man auch in sechs weiteren Bereichen tätig. Nun kommt ein weiterer hinzu, der sogar relativ naheliegend ist.

Denn Aker ASA gab gestern bekannt, das Tochterunternehmen Seetee gegründet zu haben. Seetee wird sich zunächst schwerpunktmäßig auf das Bitcoin-Mining konzentrieren, will aber darüber hinaus das gesamte Bitcoin-Ökosystem unterstützen und ausbauen. Das Unternehmen ruft auf seiner offiziellen Internetpräsenz dazu auf, den Kontakt zu suchen, wenn man frische und großen Ideen hat, die man verwirklichen möchte.

Gleichzeitig gab man auch eine Partnerschaft zu Blockstream bekannt und stellte damit indirekt klar, dass man in der Weiterentwicklung von Sidechains und dem Lightning Network die Zukunft sieht.

Bitcoin only – Seetee setzt nur auf BTC

Das Firmenvermögen betrug zum Start 500 Millionen Norwegische Kronen, was umgerechnet ca. 50 Millionen Euro entspricht, die man komplett in Bitcoin anlegte und nach eigenen Aussagen einfach halten will. Seetee wird damit zu einem europäischen Bitcoin-Wal ganz nach Vorbild von MicroStrategy.

Zwar wurde in den letzten Wochen verstärkt diskutiert, ob nicht auch Ethereum einen Zustrom von institutionellen Investoren erleben könnte, aber bisher sieht es so aus, als ob andere Kryptowährungen in den Augen dieser Zielgruppe eher nachrangig sind. Damit setzt endlich auch ein europäisches Unternehmen auf BTC, nachdem in Deutschland bisher nur ein vergleichsweise kleiner Versuch durch die SynBiotic SE gestartet wurde.

Anders als bei SynBiotic liegt der bullishe Faktor aber nicht in den 1.187 BTC, die sich Seetee angeschafft hat, sondern an dem Gedanken, dass man gemeinsam mit der globalen Community an Bitcoins Zukunft arbeiten will. Dazu gehört auch der Betrieb von Serverinfrastruktur, die BTC benötigt, um als Zahlungssystem größere Akzeptanz zu finden.

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