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Bitcoin Lightning Network: Twitter bereitet Integration vor

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Bildquelle: sethink, pixabay.com

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Twitter bereitet die Integration des Lightning Networks vor.
  • CEO Jack Dorsey hatte bereits angekündigt, Twitter mit Bitcoin zu vereinen.
  • Nun könnten bald Trinkgelder und Spenden mit BTC gezahlt werden.

Trinkgelder und Spenden sind im Internet nicht unüblich. Neben der Begeisterung für guten Content unterstützen viele Menschen auf diesem Weg Influencer oder Organisationen, die ihnen besonders wichtig sind. Unlängst gibt es dazu eine Vielzahl von Finanzdienstleistern, die diese Zahlungen verarbeiten.

Twitter will hier Bitcoin ins Spiel bringen und weil On-Chain-Transaktionen relativ viel Zeit und Gebühren in Anspruch nehmen, will man das Lightning Network in die Social-Media-Plattform integrieren. In einem Beta-Update fand sich dazu die notwendige Erweiterung der Tip-Jar-Funktion. Der endgültige Release steht aber wohl noch nicht fest.

Die Meldung kommt nicht überraschend, denn Twitter CEO Jack Dorsey ist ein ausgesprochener Befürworter von Bitcoin und kündigte bereits im Juli an, dass Bitcoin ein integraler Bestandteil von Twitter werden wird. Außerdem plant er eine dezentrale Bitcoin-Börse und ein eigenes Wallet.

Das Lightning Network wächst

Das Lightning Network gilt als die vielversprechendste Antwort auf das Skalierungsproblem. So ist das Bitcoin-Netzwerk zwar dezentral und unglaublich sicher, aber eben dadurch auch sehr langsam. Im alltäglichen Zahlungsverkehr ist das ein Hindernis.

Das Lightning Network erlaubt als sogenannte Second-Layer-Lösung die Zahlungen in Sekundenschnelle abzuwickeln und zu einem späteren Zeitpunkt auf der Blockchain zu finalisieren. Bisher eignet sich die Lösung primär für die Zahlung kleinerer Summen, weshalb die Integrationspläne von Twitter durchaus Sinn machen.

In den letzten Monaten zeigen die Netzwerkstatistiken ein deutliches Wachstum. Damit ist das Lightning Network ein heißer Kandidat Bitcoin massen- und alltagstauglicher zu machen. Twitter kann hier einen wertvollen Beitrag leisten, denn wenn die Nutzer mit der Technologie in Kontakt kommen, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch an anderen Stellen Lightning benutzen wollen. Dann bliebe nur zu hoffen, dass dieser Nachfrage auch bald ein breites Angebot folgt.

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