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Bitcoin-Kurs testet 24.000 US-Dollar – BTC macht keine Pause

YFI Rallye
Bildquelle: Muhajir Idi, pixabay.com

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Der Bitcoin-Kurs testete gestern 24.000 US-Dollar.
  • Erneut wurde damit ein neues Allzeithoch erreicht.
  • Jedoch wird eine Korrektur immer wahrscheinlicher.

Der Bitcoin-Kurs bescherte den Anlegern und Hodlern ein goldenes Wochenende, denn gestern stieß BTC erstmals in seiner Geschichte an die Marke von 24.000 US-Dollar. Langsam könnte man sich an die neuen Rekorde gewöhnen, die Bitcoin alle paar Tage einstellt. Doch genau dieser Umstand stimmt nachdenklich.

Schließlich zeigt sich das wöchentliche Chart, das Bitcoin in der dieser Woche um 4000 US-Dollar gestiegen ist. Sollte der Abschlusskurs tatsächlich bei 24.000 US-Dollar liegen, dann wären es sogar knapp 5000 US-Dollar.

Der RSI zeigt im wöchentlichen Chart, dass der Markt sehr stark überkauft ist. Das alleine will aber noch nichts heißen, denn in der Vergangenheit hat es BTC geschafft, den Bogen sogar noch weiter zu überspannen. Vorsichtige Gemüter stellen sich aber lieber darauf ein, dass Bitcoin wenigstens kurzfristig günstiger werden könnte. Auf langfristige Sicht ist der Markt aber in einem dermaßen bullishen Trend, dass viele Marktteilnehmer trotz möglicher Achterbahnfahrten nicht verkaufen dürften.

Bitcoin mit extremer Performance

Nur wenige Investments können über das letzte Jahrzehnt betrachtet Bitcoin in Sachen Performance das Wasser reichen. Selbst Aktien von Amazon und Netflix schneiden im direkten Vergleich schlechter ab, auch wenn sich ihre Ergebnisse freilich sehen lassen können.

Das institutionelle Investoren erst jetzt auf den Zug aufspringen, wird oft als Zeichen gedeutet, dass die Preisentwicklung von Bitcoin immer noch am Anfang steht. Ein weiterer Baustein ist der Ausbau eines regulatorischen Rahmens, der die Spielregeln für den Markt definiert und international immer noch sehr unterschiedlich ausfällt.

Jüngste Meldungen aus den USA sind nicht sonderlich erbaulich, jedoch hat Bitcoin eine lange Geschichte von Negativschlagzeilen während einer laufenden Kursrallye hinter sich. Aus dieser Perspektive muss man den Vorstoß der FinCEN nicht zwingend als Hemmnis für die Kursentwicklung betrachten.

Kritiker liegen wieder falsch

Auch vonseiten der Kritiker gibt es nichts Neues zu hören. Nouriel Roubini wetterte über Twitter, dass alle, die in Bitcoin investiert sind, umso tiefer fallen werden, je größer die Blase wird. Das auch Bitcoin Marktzyklen folgt, ist unbestritten, aber auch die jüngsten Entwicklungen können Roubini nicht umstimmen.

Auch Peter Schiff hält am physischen Gold fest und setzt regelmäßig Tweets zu Bitcoin ab. Bislang lag er mit beinahe jeder Einschätzung falsch. Dafür konnte er wenigstens Aufmerksamkeit für sich und sein Edelmetallgeschäft erhaschen. Bleibt nur für ihn zu hoffen, dass Gold nicht am Ende durch Bitcoin abgelöst wird.

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