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Bitcoin-ETF als Kurstreiber: Wie groß ist der Markt?

BlackRock Gebäude in New York
Bildquelle: © Tada Images - stock.adobe.com

  • Die Zulassung von Spot-Bitcoin-ETFs könnte in den USA bald Realität werden.
  • Deshalb hat sich der Markt in den letzten Wochen weiter aufgeheizt.
  • Dabei ist immer noch umstritten, ob sich durch die Zulassung ein positiver Effekt einstellen kann.

Die Aussicht auf einen Spot-Bitcoin-ETF hat den Bitcoin-Kurs im Monat Oktober in die Höhe getrieben. Bislang ist die Kursrallye nicht erschöpft, sondern hat eine Verschnaufpause eingelegt. Diese Entwicklung hat u. a. dazu beigetragen, dass viele Altcoins in den letzten Wochen zulegen konnten und teilweise sogar eine stärkere Performance als BTC geliefert haben.

Ein wichtiger Faktor ist die Zinspause der Fed und die Staatsverschuldung der USA. Viele Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Konjunktur durch diese Konstellation schwer belastet wird und die Fed einen Schwenk machen muss. Sollte es also im übertragenen Sinne bald wieder billiges Geld geben, dann könnten Kryptowährungen, aber auch Aktien davon ungemein profitieren.

Ein Bitcoin-ETF, der direkt in BTC investiert, könnte die Kurse ebenfalls in luftige Höhen befördern. Wären es gleich mehrere, dann könnte sich dieser Effekt möglicherweise verstärken. Begründet ist dies durch die Erwartung, dass die Vermögensverwalter fleißig Bitcoin kaufen werden. Das wirft jedoch die Frage auf, wie viel Geld dann überhaupt in den Markt gepumpt werden würde.

Welchen Einfluss würde ein ETF ausüben?

Glaubt man einem Marktreport von Galaxy, dann würden im ersten Jahr nach der Zulassung gut 14 Milliarden US-Dollar in den Markt gespült werden. Im zweiten Jahr würde man auf 27 Milliarden kommen und im dritten Jahr sogar auf 39 Milliarden Dollar. Laut den Schätzungen würde das den Kurs im ersten Jahr um 74 Prozent nach oben pushen. Weil in dem Report jedoch von einem Preisniveau von 26.920 USD ausgegangen wird, hat der goldene Oktober also einen Teil dieser Performance bereits vorweggenommen. Neben dem Zufluss von Kapital in die ETFs hätte die Zulassung aber noch eine Reihe von Sekundäreffekten. Diese könnten über einen längerfristigen Zeitraum zwischen 120 und 450 Milliarden Dollar in den Markt spülen.

Allerdings sollte man sich vor Augen halten, dass es sich hierbei um Schätzungen handelt, welche sich durch veränderte Marktbedingungen wieder erübrigen könnten.


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Es ist also wichtig zu verstehen, dass Bitcoin tatsächlich einen immensen Schub erfahren könnte, wenn die Vermögensverwalter den Markt ansteuern. Bislang sind sie nicht in Bitcoin investiert, was primär darauf zurückgeführt wird, dass sie in den USA kein geeignetes Finanzvehikel haben. Es bleibt also abzuwarten, ob die ETFs diese Lücke schließen können und wie stark sie sich im Anschluss an die Zulassung entwickeln. Diese könnte bereits im kommenden Jahr erfolgen, wenn man den Expertenmeinungen glaubt. Zusammen mit dem bevorstehenden Halving hat das Jahr 2024 also gute Chancen extrem bullisch zu werden.

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