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Bitcoin dreht auf: Bringt der Oktober 30.000 US-Dollar?

Stürmender Bulle an der Wall Street
Bildquelle: © stock.adobe.com

  • Bitcoin hat gestern die Marke von 28.000 US-Dollar erklommen.
  • Damit bleibt BTC aber immer noch in einer Range.
  • Statistisch gesehen ist der Oktober für Bitcoin ein goldener Monat.

Gestern ratterte der Bitcoin-Kurs weiter Richtung Norden, liegt zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Artikels bei 28.064 US-Dollar. Ein Grund dafür könnte wachsender Optimismus bei den Anlegern sein, weil der Vormonat September mit einem Plus abgeschlossen werden konnte, obgleich die Marktbedingungen nicht danach aussahen.

Trotz einer streitlustigen SEC in den USA, die einen Spot-Bitcoin-ETF verhindert und schwindender Liquidität konnte sich die Mutter aller Kryptowährungen weit oberhalb der Marke von 25.000 US-Dollar halten. Einige Analysten sehen deshalb gute Chancen, dass im Januar 2023 die Talsohle durchschritten wurde und der Markt nicht mehr zu einem Preisniveau von 16.000 US-Dollar zurückkehren wird. Diese Befürchtung kursiert zwar immer noch, weil der Gesamtausblick für die Wirtschaft im Jahr 2024 schlecht ist, aber aktuell ist, davon nichts zu spüren.

Allerdings sollten Anleger besonnen handeln, denn der Oktober ist zwar ein goldener Monat, aber das ist kein Garant für einen Trendwechsel.

Bitcoin verbleibt in einer Range

Der Markt ist seit März 2023 furchtbar langweilig geworden, denn effektiv pendelt der Bitcoin-Kurs seitdem in einer Range. Während der Boden bei rund 25.000 US-Dollar liegt, befindet sich das obere Ende bei rund 30.000 US-Dollar. Aktuell bewegt sich BTC also in der Mitte der Range.

Erst wenn das Jahreshoch durchbrochen werden kann und sich der Kurs dauerhaft über 32.500 US-Dollar etabliert, kann davon ausgegangen werden, dass Bitcoin einen Trendwechsel vollzogen hat. Sollte den Bullen jedoch die Puste ausgehen, dann bliebe Bitcoin wahrscheinlich auch zum Jahresende in einer Range.


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Die Zulassung eines Spot-Bitcoin-ETF ist dabei als Kurstreiber scheinbar vom Tisch, denn die SEC hat sämtlich Anträge in eine Fristverlängerung geschickt. Zwar könnte es noch zu einer Überraschung kommen, denn es steht der SEC frei auch vor Ablauf der Fristen einen der ETFs zuzulassen. Das gilt allerdings als unwahrscheinlich. Unterm Strich bleiben die Mechanismen, welche sich auch in den Vorjahren beobachten ließen. Das Bitcoin-Halving rückt immer näher und alleine die Antizipation des Ereignisses kann die Phantasie der Anleger und damit den Markt beflügeln.

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