Bitcoin

Bitcoin bricht ein – Fed-Protokolle schütteln den Markt durch

Bitcoin Crash Bärenmarkt
Bildquelle: Robert Balog, pixabay.com

  • Bitcoin brach gestern Nacht zusammen mit dem restlichen Krypto-Markt ein.
  • Auch am Aktienmarkt waren gestern relativ hohe Verluste zu verzeichnen.
  • Als Grund für den Abverkauf können die veröffentlichten Protokolle der Fed ausgemacht werden.

Bitcoin konnte gestern Nacht nicht die Unterstützung bei etwa 46.000 US-Dollar halten und brach auf etwa 42.724 US-Dollar ein. Zum Redaktionsschluss zeigt sich der Markt weiterhin in einer schlechten Lage, denn der Abverkauf wurde heute fortgesetzt, was einen Tiefpunkt von 42.434 US-Dollar nach sich zog.

Damit ist Bitcoin jedoch nicht alleine, sondern geht zusammen mit dem Aktienmarkt baden, der gestern innerhalb des Handelstages rekordverdächtige Verluste zu verzeichnen hatte. Für den Krypto-Markt bedeutet diese Situation ebenfalls heftige Verluste und zum Teil legen viele Krypto-Assets eine noch schlechtere Performance als Bitcoin hin.

Grund für den Einbruch sind die gestern veröffentlichen Protokolle der US-Notenbank. Diese könnte den Zins schneller anheben als erwartet und das sorgte für Unruhe und Abverkäufe. Insgesamt zeigt sich die Fed über die Inflation und die Situation am Arbeitsmarkt besorgt. Einen Zeitplan für das Ergreifen von Maßnahmen gibt es freilich nicht, aber es wird gemeinhin davon ausgegangen, dass man sich damit beeilen wird.

Bitcoin macht keine gute Figur

Viele Trader haben darauf gewartet, den Unterstützungsbereich zwischen 40.000 und 42.000 US-Dollar als Kaufgelegenheit wahrzunehmen. Jetzt wo der Markt an diesem Punkt angekommen ist, verlässt allerdings viele der Mut, wie ein Blick auf Social Media verrät.

Und das hat guten Grund. Die Marke von 46.000 US-Dollar hätte man im täglichen Chart mit viel Wohlwollen noch als „higher low“ betrachten können. Eine Rückkehr in den Bereich von 42.000 US-Dollar macht diese Perspektive zu Nichte und verdeutlicht, dass der Markt Gefahr läuft vollständig zu kippen.

Sollte das passieren, dann läge die nächste interessante Station zwischen 36.000 und 37.500 US-Dollar. Die letzte Verteidigungslinie liegt in dem Bereich zwischen 28.800 und 30.000 US-Dollar, die zuletzt im Sommer 2021 wiederholt behauptet werden konnten.

Ist das schon der Bärenmarkt?

Diese Frage lässt sich noch nicht abschließend beantworten. Die Stimmung ist bearish, aber solange ein bestimmtes Preislevel nicht unterschritten wird, ist auch eine erneute Range für BTC gut denkbar.

Fakt ist aber auch, dass es nur wenig Grund gibt kurz- bis mittelfristig bullish zu werden, wenn die Marke von 53.000 US-Dollar nicht erfolgreich überwunden werden kann. Langfristig spricht die Erfolgsgeschichte von Bitcoin für sich, aber Marktteilnehmer sind gut beraten immer daran zu denken, dass man mit einem Krypto-Investment auch bereit sein muss das Tal der Tränen zu durchschreiten.

Die auf unserer Webseite veröffentlichten Beiträge spiegeln die persönliche Meinung der Redakteure und ihre persönliche Einschätzung der Marktsituation wider. Sie stellen keine Anlageberatung oder Empfehlungen dar. Alle Veröffentlichungen dienen der bloßen Information. Sie sind nicht an Ihre individuelle Situation angepasst und können und sollen nicht eine persönliche und qualifizierte Anlageberatung durch hierzu qualifizierte Berater ersetzen. Der Handel mit Kryptowährungen stellt immer ein Risiko dar. Sofern Sie hier angebotene Informationen nutzen, oder Ratschlägen folgen, handeln Sie eigenverantwortlich.

Ähnliche Beiträge

Robert Kiyosaki: Bitcoin bereitet mir keine Sorgen

Johann Nicol Werther

Bitcoin Core 24: Kontroverse um Replace-by-Fee-Feature

Robert Steinadler

Cathie Wood sieht Bitcoin bei 1 Million USD im Jahr 2030

Johann Nicol Werther