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Bitcoin bricht aus: ETF-News beflügeln den Markt

Bitcoin ETF Schriftzug
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  • Der Bitcoin-Kurs ist aus einer mehrmonatigen Range ausgebrochen.
  • Anlass ist die Hoffnung, dass der ETF von BlackRock zugelassen wird.
  • Experten rechnen damit aber erst im Januar 2024.

BlackRocks Spot-Bitcoin-ETF taucht auf der Webseite der Depository Trust and Clearing Corporation auf, was die Bullen schlagartig aus ihrem Winterschlaf aufweckte. Gemäß dem Eintrag soll der iShares Bitcoin Trust den Ticker IBTC erhalten. Dieser Schritt dient der Vorbereitung für den Start des Bitcoin-ETFs und dementsprechend ist das Marktsentiment aktuell bullisch.

Es ist zwar nicht gesichert, dass die SEC am Ende den Daumen heben wird, aber viele Marktteilnehmer spekulieren darauf, dass die Zulassung nur noch eine Zeitfrage ist. Sollte sich diese Ansicht bestätigen, dann hoffen sie darauf, dass die Nachfrage nach Bitcoin durch die ETFs einen Schock auslösen wird. Faktisch wird die am Markt verfügbare Menge immer knapper. Anders als die bislang verfügbaren Finanzprodukte würden die zur Zulassung ausstehenden ETFs Bitcoin am Markt kaufen und verwahren.

Sollte der Zustrom tatsächlich stattfinden, dann könnte der Bitcoin-Kurs rasant ansteigen. Einige Analysten diskutieren Kursziele im sechsstelligen Bereich. Langfristig könnte Bitcoin auch siebenstellig gehen, wenn man die Prognosen glaubt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass es trotz der Verknappung immer eine Nachfrage benötigt. Sollte sie einbrechen oder ganz ausbleiben, dann handelt es sich bei etwaigen Kurszielen am Ende nur um Luftschlösser.

Ausbruch aus der Range

Seit März 2023 bewegte sich Bitcoin im täglichen Chart in einer Range. Sie lag zwischen 25.000 US-Dollar und 30.000 US-Dollar. Mit dem Ausbruch wird deutlich, dass die Durststrecke schon bald überwunden sein könnte. Aus Sicht der technischen Analyse bieten sich zwei bullische Szenarien an.

Entweder es kommt zu einem Retest und der Kurs korrigiert auf 30.000 US-Dollar, bevor er weitersteigt oder die Bullen marschieren ohne Pause durch. Vorläufiges Kursziel bliebe dabei in beiden Fällen 40.000 US-Dollar.

Im bärischen Szenario würde Bitcoin hingegen bei der Korrektur scheitern und wieder unterhalb von 30.000 US-Dollar sinken. Eine Rückkehr in die Range wäre aber sicherlich nicht das Ende, sondern nur der Beleg dafür, dass der Markt das bullische Sentiment nur mit einer Zulassung des ETFs aufrechterhalten kann.


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Wer bekommt die Zulassung?

Ein weiteres Detail ist die Anzahl an ETF-Produkten, welche eine Zulassung erhalten. Experten gehen davon aus, dass die SEC alle Anträge am Stück durchwinken wird, wenn sie ihre Blockadehaltung aufgeben sollte.

In Stein gemeißelt ist diese Einschätzung selbstverständlich nicht, aber das Ergebnis könnte relevant sein. Schließlich käme dann automatisch eine höhere Nachfrage zustande, weil jeder ETF gesondert einkaufen müsste. Am Ende wird der Kaufdruck aber davon abhängig sein, wie viel Geld in Richtung Bitcoin-ETF strömt. Wenn es zu einem Run auf die ETF-Anteile käme, dann wäre es längerfristig egal, durch welches Einfallstor die Mittel fließen müssten. Die Menge an Kapital die dabei freigesetzt werden würde, wäre wenigstens auf dem Papier gigantisch. Sollten nämlich institutionelle Investoren Bitcoin kaufen, dann könnten theoretisch Billionen in den Markt fließen.

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