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Bankenkrise: Tim Draper rät Unternehmen zu Bitcoin

Tim Draper
Tim Draper im Jahr 2021. Bildquelle: Harry Murphy/Web Summit via Sportsfile/Flickr.com (CC BY 2.0)

  • Milliardär und Bitcoin-Investor Tim Draper veröffentlichte einen kurzen Ratgeber.
  • Darin betonte er in der Bankenkrise die Notwendigkeit zur Diversifikation.
  • Demnach sollte auch Bitcoin nicht als Absicherung fehlen.

Tim Draper hat sich in der Bitcoin-Szene einen Namen gemacht, als er 2014 rund 30.000 BTC im Rahmen der Silk Road Auktion erstand. Seitdem tritt der Starinvestor immer wieder in Erscheinung und erläutert seine Perspektive auf Bitcoin, die Märkte und aktuelle Ereignisse.

Seinen persönlichen Rat zur Bankenkrise lieferte Draper sogar in Form eines kurzen Papers mit sieben Stichpunkten ab. Adressaten waren in diesem Fall aber nicht Anleger, sondern Unternehmen und die Notizen behandeln in erster Linie die Fragestellung, wie diese ihr Geld schützen können. Am Ende also ein Thema, welches in diesen Zeiten auch für Privatanleger interessant sein dürfte.

Draper rät an, Geld auf verschiedenen Konten bei verschiedenen Banken vorzuhalten. Außerdem sollten die Unternehmen Bitcoin im Gegenwert von zwei vollen Gehaltsläufen vorhalten.

MicroStrategy lebt es vor

Wie man sein Unternehmen so positioniert, dass man Bitcoin anspart und trotzdem liquide bleibt, lebt MicroStrategy seit einigen Jahren vor. Bislang sind einige Unternehmen dem Beispiel von Michael Saylor gefolgt, darunter auch Tesla. Insgesamt sind es jedoch sehr wenige Player, die Bitcoin als Absicherung verstehen oder sich zumindest öffentlich dazu bekennen wollen.

Für Anleger wie für Unternehmen gilt jedenfalls das Gleiche: Vorsicht statt Nachsicht. Wer sein Geld bei der Deutschen Bank liegen hat, der dürfte angesichts der Schlagzeilen ins Grübeln gekommen sein. Der einzige Grund nicht auf verschiedene Banken zu setzen, dürfte die Hoffnung sein, dass die Deutsche Bank im Fall der Fälle gerettet werden muss.

Noch wichtiger dürfte es sein, dass Draper deutlich macht, dass Liquidität in Dollar oder Euro vorhanden sein muss. Eine totale Flucht in den Bitcoin zieht er nicht in Betracht, wohl aber BTC als Hedge gegen ein möglicherweise scheiterndes Bankensystem zu verwenden.

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