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Andeutung: Tesla könnte Bitcoin abstoßen – BTC-Kurs stürzt ab

Abgestürztes Flugzeug
Bildquelle: Mirko Kaminsk, pixabay.com

Nachtrag: Wenige Stunden nach dieser Meldung sorgte Elon Musk für etwas Klarheit. Demnach hat Tesla nicht verkauft.

Kompakt:

  • Elon Musk lieferte sich gestern Nacht bittere Wortgefechte auf Twitter.
  • Darin kam nicht nur Kritik an Bitcoin zum Ausdruck, sondern auch eine vage Bestätigung, wie Teslas Pläne aussehen könnten.
  • Der Markt reagierte darauf heftig und der Bitcoin-Kurs brach weiter ein.

Der Bitcoin-Kurs brach gestern massiv ein. Elon Musk hatte zuvor eine Umwelt- und Klimadebatte rund um Proof of Work, das Mining und damit um Bitcoin angestoßen. Der heftigen Kritik, der er danach ausgesetzt war, folgten weitere Tweets und damit eine zusätzliche Konfrontation mit der Bitcoin-Community.

Zunächst fing es vergleichsweise harmlos an, denn Musk stellte in Frage, dass Bitcoin wirklich dezentral sei und verwies auf die Mining Farmen in China und ein Ereignis, welche angeblich jüngst die Hashrate im Netzwerk zum Einbruch brachte. Außerdem stellte Musk die Frage, ob er als einer der Architekten von PayPal nicht vielleicht doch mehr Ahnung von Geld haben könnte als seine Gegner in der Debatte.

Doch diese Kommentare waren vergleichsweise nebensächlich, wenn man eine unscheinbare Antwort des „Technokings“ in Betracht zieht, die er auf einen von vielen Tweets gab.

Wird Tesla Bitcoin abstoßen?

Ein Nutzer merkte an, dass die Bitcoin-Community noch ein langes Gesicht ziehen wird, wenn sie im nächsten Quartal herausfindet, dass Tesla seine Bitcoin-Bestände abgestoßen haben wird. Zusätzlich fragte der Ersteller, wer es Musk angesichts des Gegenwinds verübeln könnte.

Der interessante Teil war jedoch die Antwort von Musk: „Indeed“. Das könnte sich entweder auf den ersten Teil der Aussage, den zweiten oder beides beziehen. Damit ist zwar nicht bestätigt, dass Tesla Bitcoin abstoßen wird, aber es steht zumindest im Raum.

Tesla hatte 1,5 Milliarden US-Dollar im Januar 2021 in Bitcoin angelegt, was aber erst im Februar publik wurde. Damit zog der BTC-Kurs deutlich an und das Unternehmen dürfte selbst jetzt nach dem Einbruch noch im Plus sein. Eingangs ließ Tesla wissen, dass man seine BTC-Bestände halten wird, doch nun steht zur Debatte, ob Musks Ego vielleicht größer sein könnte als die ursprünglichen Investmentpläne seines Unternehmens.

Ob Tesla tatsächlich abstoßen könnte, bleibt spekulativ. Den Markt hat Musk mit seinen Beiträgen allerdings unlängst in helle Aufregung versetzt. Zum Redaktionsschluss beträgt der vorläufige Tiefpunkt rund 44.000 US-Dollar und es gibt noch kein Anzeichen, dass sich das Blatt gewendet hat. Bei rund 42.000 US-Dollar könnte es zu einer ersten Entscheidung kommen. Dann muss sich nämlich zeigen, ob sich der Widerstand vom 8. Januar in eine Unterstützung wandeln kann.

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