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XRP-Kurs legt 60 Prozent zu – Ripple bietet der SEC die Stirn

Ripple XRP
© Michaela Richter, Bitcoin-Kurier

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Der XRP-Kurs konnte in den letzten 2 Tagen massiv zulegen.
  • Das Kursniveau bewegt sich damit wieder im Bereich vor dem Crash.
  • Als Anlass für die Rallye wird die juristische Antwort von Ripple gehandelt, die die Klage der SEC adressiert.

Die letzten zwei Tage gaben vielen Anlegern Grund zur Freude oder wenigstens zum Aufatmen. Der XRP-Kurs war Ende Dezember in ein tiefes Lock gefallen, als bekannt wurde, dass die SEC Klage gegen Ripple erheben wird. Danach folgte ein regelrechter Abgesang, denn der US-Markt brach für XRP vollständig weg. Börsen und Broker schlossen den Handel für US-Kunden und es sah eher düster aus.

Gestern erfolgte dann aber der Befreiungsschlag, der mit Sicherheit auch davon getrieben wurde, dass Altcoins und Token in den vergangenen 7 Tagen einen allgemeinen Aufschwung erlebt hatten. XRP blieb hinter dieser Entwicklung zurück und gilt nun als erfolgreicher Nachzügler.   

Zur Stunde notiert der XRP-Kurs bei ungefähr 0,47 US-Dollar, nachdem er gestern bei 0,51 US-Dollar auf einen ersten Widerstand stieß, den man bisher nicht überwinden konnte. Grund für die rasche Erholung sind Neuigkeiten zur juristischen Auseinandersetzung mit der SEC, die in der positiven Stimmung am Markt das richtige Klima finden.

Ripple kämpft wacker

Ripple hat die Vorwürfe im Einzelnen benannt und in einem Blogbeitrag öffentlichkeitswirksam den Versuch unternommen, sie zu entkräften. Das scheint bei den Anlegern gut anzukommen und abseits von dem Marketing-Effekt sind einige der Punkte tatsächlich plausibel.

Warum greift die SEC erst nach 8 Jahren ein, obgleich die Sachlage – egal wie man sie betrachtet – über Jahre hinweg gleichbleibend war? Eine Frage, die zwar nicht unmittelbar mit den inhaltlichen Vorwürfen zusammenhängt, aber dennoch mehr als berechtigt erscheint. Abseits dieser Überlegungen geht das Unternehmen in dem Dokument detailliert auf den Vorwurf ein, dass es sich bei XRP um ein nicht genehmigtes Wertpapierangebot handelt.

Ob dieses vorläufige Statement auch den gewünschten Effekt im Verfahren haben wird, muss sich erst noch zeigen. Den meisten Marktteilnehmern scheint die Darstellung anscheinend zu gefallen. Am 29. Januar wurde das Dokument veröffentlicht und zum gleichen Zeitpunkt regte sich der XRP-Kurs.

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