Bitcoin

Unbekannter schickt 27 BTC an verschollenen Bitcoin-Erfinder

Statue zu Ehren von Satoshi Nakamoto
Bildquelle: © Csák István - stock.adobe.com

  • Ein Unbekannter hat 26,9 BTC an ein Wallet von Satoshi Nakamoto gesendet.
  • Die Transaktion sorgt erneut für Spekulationen über den Verbleib des Erfinders.
  • Es kommt jedoch häufiger vor, dass Bitcoin an Satoshi überwiesen werden.

Der Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto ist bis heute ein Mysterium, welches immer wieder für Diskussionsstoff sorgt. Nachdem er im Jahr 2010 spurlos verschwunden war, gab es immer wieder Meldungen er sei enttarnt worden und bis heute gibt es eine Reihe von Personen, die behaupten, Bitcoin erfunden zu haben. Belastbare Beweise, die seine Identität offenbaren, konnten bislang nicht vorgelegt werden.

Am 5. Januar 2024 kam es zu einem Vorfall, der den verschollenen Bitcoin-Erfinder zumindest theoretisch ein hübsches Sümmchen eingebracht hat. Ein Unbekannter schickte 26,9 BTC an das Genesis-Wallet, welches dem Bitcoin-Erfinder zugerechnet wird. Arkham Intelligence will den Betrag zurückverfolgt haben und geht davon aus, dass er von Binance stammt. Die Theorie: der Unbekannte hat rund 1,2 Millionen Dollar in Bitcoin investiert und prompt an den Bitcoin-Erfinder überwiesen. Obwohl das zunächst abwegig klingen mag, besteht die Möglichkeit, dass es sich um eine Art Spende handelt.

Immer wieder werden Kleinstbeträge an die Adresse verschickt und summieren sich mittlerweile auf 6.618 Transaktionen. Damit hält Satoshi wenigstens auf dieser Adresse 99,68 BTC, was umgerechnet 4,3 Millionen US-Dollar entspricht.

Etwa 1 Million BTC werden Satoshi zugerechnet

Wie viel Bitcoin auf das Konto des Bitcoin-Erfinders gehen, ist Gegenstand verschiedener Spekulationen. Allgemein geht man davon aus, dass Satoshi in den frühen Tagen des Bitcoin-Netzwerks rund 1 Million BTC selbst durch Mining erzeugt hat.

Sollte Satoshi also noch unter den Lebenden weilen und eines Tages ein wenig Kleingeld benötigen, dann ist er nicht auf Spenden angewiesen. Es gilt jedoch als extrem unwahrscheinlich, dass die Coins auf den entsprechenden Adressen jemals wieder bewegt werden. Wenn man nämlich von etwaigen Einzahlungen absieht, so gibt es keinerlei Aktivität. Dieser Umstand deutet darauf hin, dass die Private Keys verschollen sind, denn der Besitzer hätte bis heute die Möglichkeit ein gigantisches Vermögen zu aktivieren. Wobei man einschränkend feststellen muss, dass der Markt in Unruhe versetzt werden könnte, wenn Anleger den Eindruck bekämen, dass bald 1 Million BTC abverkauft werden könnten.

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