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Terra (LUNA): Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln in zwei Verfahren

Südkoreanisches Polizeifahrzeug
Symbolbild | Bildquelle: Squadron, pixabay.com

  • Das Legal Team von Terraform Labs ist geschlossen zurückgetreten.
  • Die Staatsanwaltschaft in Korea ermittelt gegen das Unternehmen, nachdem 5 Investoren wegen Betrugs Anzeige erstatten haben.
  • Zusätzlich ermittelt nun die Polizei wegen Veruntreuung und versucht die Gelder der Luna Foundation Guard einzufrieren.

Das Nachspiel zu Terra und der Luna Foundation Guard wird immer trauriger. Hatte es noch vor wenigen Tagen so ausgesehen als ob es eine Entschädigung für Kleinanleger geben könnte, ermittelt jetzt die Polizei in Seoul gegen die LFG wegen Veruntreuung. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen versucht die Polizei Gelder einzufrieren, die auf Krypto-Börsen liegen und sich im Besitz der Stiftung befinden.

Laut lokalen Medienberichten haben die Börsen aber Spielraum und müssen dieser Anordnung nicht unbedingt nachkommen. Die Ermittlungen der Polizei stehen nicht im Zusammenhang mit denen der Staatsanwaltschaft gegen den Geschäftsführer und Gründer Do Kwon. Dieser wurde von einer Gruppe von Anlegern angezeigt, die sich durch Terraform Labs betrogen sehen und ein Schneeballsystem vermuten.

Doch strafrechtliche Ermittlungen sind nicht die einzige Ebene des Nachspiels für Terraform Labs und die Luna Foundation Guard. Denn viele Anleger stehen jetzt vor einem Scherbenhaufen und dem Aus ihrer wirtschaftlichen Existenz.

Bittere Konsequenzen für den unangemeldeten Besucher

Die Familie des Terra-Gründers beantragte Polizeischutz, nachdem ein Unbekannter an der Türe ihres Appartements aufgetaucht war. Der Mann stellte sich der Polizei. In einem Bericht der BBC sprach der Beschuldigte davon rund 2,4 Millionen US-Dollar verloren und lediglich das Gespräch mit Do Kwon gesucht zu haben.

Seinen unangemeldeten Besuch habe er sogar gestreamt. Er sei sich nicht darüber bewusst gewesen, dass seine versuchte Kontaktaufnahme strafbar gewesen sei. Dabei war er nicht der einzige Anleger, der wegen der Funkstille während des Crashs frustriert und unsicher war. Es herrschte praktisch keine Kommunikation oder Stellungnahmen.

Jetzt droht dem Mann vielleicht sogar eine Vorstrafe und damit der Verlust seinen Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst antreten zu können. Somit könnte sein beherztes Vorgehen für sein finanziellen Ruin sorgen, wenn neben seinem Vermögen auch noch sein Einkommen wegfällt.

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