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Startschuss: PayPal startet Bitcoin-Handel für alle US-Kunden

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Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Der Handel mit Bitcoin steht nun allen US-Kunden zur Verfügung.
  • Als nächstes will man die Finanzierung von Einkäufen mit Bitcoin ermöglichen.
  • Außerdem bekräftigt man den Rollout für Venmo im Jahr 2021.

PayPal feiert den offiziellen Launch des Bitcoin-Handels für US-Kunden. Seit gestern können alle Verbraucher Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash in ihrem Account kaufen, verkaufen und ohne Gebühr verwahren. Anfänglich hatte der Zahlungsdienstleister Schwierigkeiten und schien nur Kapazitäten für 10 % der Interessenten bereitzuhalten. Der Großteil der Kunden stand auf einer Warteliste.

Gleichzeitig bekräftigt das Unternehmen erneut in der ersten Hälfte 2021 den gleichen Service für Venmo zu starten. Außerdem will man den Kunden ermöglichen, ihre Einkäufe in den 26 Millionen Shops zumindest mit Kryptowährungen zu finanzieren. Direkte Zahlungen mit Kryptos werden aber vorläufig wohl nicht ein Teil des Angebots werden.

Vorläufig genießen die Kunden außerdem den Vorzug, gebührenfrei handeln zu dürfen. Doch im Zuge des Rollout wird ein anderer Umstand noch sehr viel interessanter.

PayPal muss Bitcoin hinterlegen                   

Eine Befürchtung, die sich relativ schnell nach der initialen Ankündigung breitmachte, drehte sich um die tatsächliche Anschaffung von Kryptowährungen. Denn PayPal könne auf Umwegen Derivate verkaufen, die am Ende nicht durch hinterlegte BTC gesichert sind, so die Kritiker.

Diese Ängste scheinen sich allmählich zu zerstreuen. Denn PayPal operiert unter der sogenannten Bitlicense. Dies wird durch eine Partnerschaft zu Paxos ermöglicht. Die Lizenz ist notwendig, um auch in New York tätig sein zu dürfen, und gilt mit seinen Auflagen als eine der strengsten der ganzen Industrie. Grundsätzlich sieht sie vor, dass Unternehmen, welche Kryptowährungen verwahren, diese auch tatsächlich hinterlegen müssen.

Das bedeutet, dass PayPal BTC, ETH, LTC und BCH vorhalten muss. Und zwar wenigstens in der Menge, die von den Kunden angeschafft wird. Damit könnte das Kaufverhalten der US-Kunden ein treibender Faktor für die derzeitige Rallye werden. Schließlich ist die Inflationsrate durch das Halving verringert worden und ein Großteil wird schlicht von „Hodlern“ verteidigt.

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