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Ripple: Xpring akquiriert Logos Network

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Noch müssen die Kartellbehörden die Übernahme absegnen | Bildquelle: Geralt Altmann, pixabay.com

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Ein Neuzugang

Über einen Blogbeitrag ließ Ripple gestern verlauten, dass es das Startup „Logos Network“ gekauft hat. Logos hat eine gleichnamige Kryptowährung entwickelt, die mit einer hohen Skalierbarkeit aufwartet und dadurch Zahlungen in Echtzeit ermöglichen soll.

Ein konkrete Summe wird in dem Artikel nicht genannt, es ist daher unbekannt wie viel Geld Ripple letztlich für die Übernahme gezahlt hat. Insgesamt sieht es so aus, als ob man das Knowhow der Entwickler wollte.

Denn das Logos Team wird zukünftig wichtige Positionen bei Xpring einnehmen, um für Ripple DeFi-Lösungen zu entwickeln. An der Kryptowährung Logos ist man also nicht direkt interessiert. 


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Xpring investiert hohe Summen

So bedeckt man sich auch in der Mitteilung bezüglich des Kaufpreises hält, so sehr lässt man wiederum die Muskeln spielen, wenn es darum geht den Gesamtkontext zu präsentieren. Laut Ripple hat Xpring seit 2018 rund 500 Millionen US-Dollar investiert.

Ziel des Investmentzweigs des Unternehmens ist die Förderung und Akquisition von Projekten und Unternehmen, die Ripple dabei helfen können die Infrastruktur von XRP zu erweitern. 

Dabei zielte Xpring auch schon in der Vergangenheit darauf ab fähiges Personal zu gewinnen. Und auch der Tätigkeitsbereich der jüngsten Neuzugänge steht bereits fest.

Ein wichtiger Schwerpunkt

Unter „Decentralised Finance“ versteht man allgemein den Versuch althergebrachte Finanzkonzepte mit der Blockchain oder Distributed Ledger Technologie zu verbinden. Dazu gehören zumeist ganz klassische Bereiche des Bankings, beispielsweise Darlehen oder Verzinsungen.

Ripple wird nun die Entwickler von Logos für den eigenen Ausbau von DeFi-Produkten einsetzen. So soll Michael Zochowski, der Gründer und ehemalige CEO von Logos, zukünftig seine Führungsrolle behalten und sein Team auch bei Ripple leiten. 

Die von Ripple angestrebte Vision eines „Internet of value“ ist ohne eigene DeFi-Produkte nicht vollständig. Doch die Umsetzung dieser Vision wird zunehmend schwieriger. Denn SWIFT und JPMorgan sind Ripple dicht auf den Fersen. Beide Mitbewerber warten mit Lösungen auf, die in erster Linie auf die Übertragung von Information setzen und somit auf die Übertragung von Werten verzichten.

Dieser Unterschied könnte bei zukünftigen Regulierungsvorstößen eine wichtige Rolle spielen. 

Quellen: Ripple, Logos

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