Ripple: BitPay kündigt Partnerschaft mit Xpring an und will XRP akzeptieren

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Eine neue Partnerschaft

Laut einer Pressemitteilung will der Zahlungsdienstleister BitPay zukünftig auch XRP akzeptieren. Das Unternehmen ist der weltweit größte Anbieter seiner Art und ermöglicht es Händlern in erster Linie Bitcoin-Zahlungen zu akzeptieren.

Mitte September kündigte BitPay an bald Zahlungen in Ethereum zu akzeptieren und nun sieht es so aus, als ob man das Angebot noch zusätzlich erweitern möchte. Neben der Akzeptanz von XRP Zahlungen wird BitPay ebenfalls XRP in den eigenen Wallet-Service integrieren.

Außerdem will man zusätzlich mit Xpring zusammenarbeiten, eine Kooperation, die unabhängig von Zahlungsdienstleistungen entstehen wird.


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Kein Wort zu Deutschland

Bisher bleibt der Dienstleister für Kunden aus Deutschland geschlossen. Nachdem ab Januar 2020 eine Gesetzesänderung angekündigt wurde, sah sich BitPay dazu genötigt erstmal seine Dienste im Bundesgebiet einzustellen.

Während das Unternehmen also seine Partnerschaften ausbaut und sein Brückenprodukt für den Markt zweckdienlicher macht, blicken deutsche Verbraucher erstmal in die Röhre. Das Unternehmen will eine Rückkehr an den deutschen Markt prüfen, ob mehr daraus wird ist fraglich, denn die Auflagen zu erfüllen kostet einiges an Geld.

Einziger Lichtblick ist in diesem Fall ausnahmsweise die internationale Regulierung. Diese wird Schritt für Schritt kommen und BitPay betreffen. Vielleicht werden im Zuge dieses Anpassungsprozesses auch die Kriterien in Deutschland erfüllt.

Berechtigte Kritik

Doch jenseits der wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen erfreuen sich viele User daran, dass BitPay erstmal verschwindet. Das Unternehmen verwendet für Bitcoin-Zahlungen bis heute Legacy-Adressen. Dies macht die Zahlungen wesentlich teurer und langsamer.

Außerdem fühlen sich viele Nutzer schlicht bei dem Gedanken unwohl einem Zahlungsdienstleister zu vertrauen. Dies läuft tatsächlich dem Grundgedanken von Bitcoin entgegen, denn es soll ja keine Notwendigkeit bestehen einem Dritten vertrauen zu müssen.

Dennoch brauchen viele Onlinehändler eine Lösung um fixe Wechselkurse zu erhalten und eine möglichst einfache Integration in ihre Shops zu ermöglichen.

Quelle: Globalnewswire, Coil

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