DeFi

RenVM integriert Solana – „SOL Summer“ stellt sich nicht ein


Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • RenVM hat die vollständige Integration von Solana bekannt gegeben.
  • Damit wird die Solana-Blockchain via Ren interoperabel.
  • Der SOL-Kurs schwächelt jedoch und orientiert sich an BTC.

RenVM hat die vollständige Integration von Solana bekannt gegeben. Damit kann man jetzt native Assets vermittels Ren auf die Solana-Blockchain transferieren. Darunter Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Zcash (ZEC) und Dogecoin (DOGE).

Damit bildet RenVM eine Brücke zwischen verschiedenen Blockchains und erlaubt es, die Assets im DeFi-Ökosystem von Solana zugänglich zu machen. Das Entwicklerteam von Ren kann also nach knapp fünf Monaten liefern. Anfang Februar hatte man angekündigt, an der Integration zu arbeiten und zu diesem Zweck ein Teil von Alameda zu werden.

Das DeFi-Ökosystem auf Solana wird damit immer umfassender und reifer. Gleichzeitig ist aber einer der großen Vorzüge der Solana-Blockchain zumindest vorläufig nicht mehr ganz so interessant. Denn die Transaktionsgebühren auf Ethereum sind massiv gesunken. Aktuell stellt sich in dieser Hinsicht kein Vorteil ein, von Ethereum in Richtung Solana zu wechseln.

„SOL Summer“ wird verschoben

Häufig ist es so, dass die Ereignisse, die am stärksten antizipiert werden am Ende nicht eintreffen oder zumindest nicht ganz so spektakulär ausfallen. Auch der auf Social Media immer wieder beschworene „SOL Summer“ scheint auf sich warten zu lassen.

Dabei sah es für Solana gar nicht so schlecht aus, denn der SOL-Kurs konnte immer wieder mit seiner Performance überzeugen und zwar auch dann, wenn der restliche Markt in eine Schieflage geriet. Doch aktuell sieht die Situation anders aus und Solana orientiert sich bei der Kursentwicklung an Bitcoin.

Bei etwa 35 US-Dollar fand der SOL-Kurs im Monat Juni immer wieder Unterstützung. Bei Redaktionsschluss liegt der Kurs bei 35,83 US-Dollar und bewegt sich also erneut in diesem Bereich. Sollte der Kurs hier einbrechen, so bestünde die latente Gefahr, dass er sich erdrutschartig nach unten bewegt. Insbesondere die Tatsache, dass nach dem 9. Juni nur noch tiefer liegende Hochs ausgebildet wurden, stimmt nicht sonderlich optimistisch.

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