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Ravencoin (RVN) forkt erfolgreich in Richtung KAWPOW

Ravencoin KAWPOW

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

  • Ravencoin soll mit KAWPOW resistenter gegen ASIC- und FPGA-Miner werden.
  • Die Kryptowährungen ermöglicht es ihren Anwendern u.a. Assets zu tokenisieren.

Gestern fand für Ravencoin (RVN) die erfolgreiche Umstellung auf den neuen Algorithmus statt. Unter dem knalligen Namen KAWPOW setzt Ravencoin ein weiteres Zeichen gegen ASIC und FPGA-Miner, die den Markt dominieren.

Die Dominanz der spezifischen Hardware läuft dem Gedanken der Dezentralisierung des Mining entgegen, so die Gegner. Damit rückt mit KAWPOW wieder das GPU-Mining in den Vordergrund.

Bei dem Algorithmus handelt sich um eine Abwandlung von ProgPOW. Der neue Algorithmus von Ravencoin ist aber weniger speicherintensiv, weshalb es keine großen Unterschiede beim Mining zwischen AMD und Nvidia Grafikkarten gibt.

Ravencoin konnte überzeugen

Obwohl RVN aus kurstechnischer Sicht kein großer Erfolg wurde, konnte das Projekt als eine der wenigen auf „Proof of Work“ basierten Kryptowährungen überzeugen. Während der Markt sich überwiegend auf Token und IEOs eingestellt hatte, stieg Ravencoin im Hintergrund langsam auf.

Damit ist Ravencoin eine der wenigen Kryptowährungen, die in jüngerer Zeit auf Mining setzen und eine weite Verbreitung auf den größten Börsen vorweisen können. Bereits Mitte 2019 zeigte sich, dass „Proof of Stake“ zum Trend wird und die meisten Projekte auf diesem Weg als eine Art zinsbringende Anlagemöglichkeit wahrgenommen werden wollen.

Zumindest ist dies die Perspektive, die von Börsen und Brokern auf das Thema geboten wird. Kryptowährungen im Staking zu halten, hat auch für sie Vorteile, nicht nur für ihre Kunden. RVN bildet hier also eine erfrischende Ausnahme.

Katz und Maus

Die ständigen Forks, welche RVN vor ASICs und FPGAs schützen sollen, muten ein wenig seltsam an. Auch Monero (XMR) hält es mit den Forks sehr ähnlich und wechselt in regelmäßigen Abständen den Algorithmus.

Dabei ist es nur eine Zeitfrage, bis sich die Hersteller auf die veränderten Bedingungen einstellen. Auch in Hinblick auf die Effizienz stellt sich die Frage, ob Mining nicht lieber mit spezifizierter Hardware betrieben wird.

In Hinblick auf die Umweltdebatte und das Mining sind GPUs nicht unbedingt das beste Argument für Proof of Work.

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