Startseite » News » Panorama » Peter Schiff bereut Fehleinschätzung von Bitcoin

Peter Schiff bereut Fehleinschätzung von Bitcoin

Schachbrett
Bildquelle: Steve Buissinne, pixabay.com

Showdown in Afrika

Er gilt als einer der schärfsten Kritiker von Bitcoin und seinen Beiträgen begegnet die Bitcoin-Community meistens mit viel Häme. Peter Schiff ist der Chef von Euro Pacific Capital und empfiehlt vielleicht auch deshalb gerne Gold als Anlage. Nun traf er bei einer Sendung von CNBC auf Anthony Pompliano.

Gerne wird bei solchen Gelegenheiten polarisiert und tatsächlich könnten die beiden nicht verschiedener sein. Schiff betet regelmäßig sein Mantra runter, von Bitcoin die Finger zu lassen.
Pompliano hingegen freut sich wir ein kleines Kind im Süßwarenladen, sobald Bitcoin bei irgendeiner Gelegenheit in den Medien erwähnt wird. Und auch er lässt alle daran über Social-Media teilhaben.

Im Zuge der Sendung wurde viel diskutiert, doch eine Äußerungen von Schiff hatte es ganz besonders in sich.

Der verlorene Sohn kehrt zurück

Er bereue es Bitcoin nicht im Wert von 10 US-Dollar gekauft zu haben, so Schiff. Aber er sei der Meinung, dass es nun zu spät sei einzusteigen. Wer das jetzt probieren würde, der ist seiner Auffassung nach zu gierig.

Ein halber Eingeständnis, aber es kam von einem Mann, der in den letzten Jahren fast nichts anderes zu tun hatte, als Bitcoin schlecht zu reden. Pompliano hatte also leichtes Spiel und merkte an, dass sich Schiff für den Rest seines Lebens ärgern wird, wenn er seinen Fehler nicht ganz einsieht und noch auf den Zug aufspringt.

Insgesamt ganz unterhaltsam, aber alles mit wenig Substanz.


Anzeige


Nicht ohne Risiken

Obgleich Schiff sehr schlecht mit seinen vergangenen Prognosen dasteht, muss man ihm ein Zugeständnis machen. Bitcoin ist kein risikoarmes Investment. Schlaue Sprüche über Risikoprofile und den Einsatz von Summen, auf die man bei Verlust leicht verzichten kann, helfen Kleinanlegern tatsächlich nicht weiter.

Bitcoin bietet die Gelegenheit sich die Finger zu verbrennen und zwar so sehr, wie es mit so manch anderer Anlage nicht möglich ist.

Die große Utopie

Die Chancen stecken vor allem in der Technologie, die disruptives Potential hat. Und das wiegt sehr viel mehr als jede Wertsteigerung. Bitcoin kann ein Vehikel sein, um sich zu bereichern und mehr buntes Papier zu sammeln.

Bitcoin könnte aber auch dazu dienen, dieses bunte Papier abzuschaffen.

Ähnliche Beiträge

Craig Wright bekommt Galgenfrist – Der Tag der Wahrheit wird bald kommen

Robert Steinadler

Bitcoin SV unter Feuer

Robert Steinadler

Überfall in Oberösterreich: Täter rauben Bargeld und Kryptowährungen

Thomas Michnicki