PayPal soll bald Bitcoin und andere Kryptowährungen anbieten

PayPal Bitcoin

Lesedauer für den Artikel: 2 Minuten

Kompakt:

  • Laut einem Bericht von Coindesk soll PayPal bald Bitcoin und andere Kryptowährungen zum Kauf und Verkauf anbieten.
  • Der Artikel stützt sich auf drei unbekannte Quellen. Außer diesem Bericht existiert bisher kein offizielles Statement durch das Unternehmen.

Laut einem bisher unbestätigten Bericht des Magazins Coindesk sollen PayPal und Venmo bald den Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen anbieten. Sollte sich diese Meldung bewahrheiten, dann wäre das eine kleine Sensation.

Damit wären schlagartig 325 Millionen Kunden weltweit in der Lage Kryptowährungen käuflich zu erwerben. Hinzu kommt, dass viele Verbraucher ein hohes Vertrauen in PayPal haben und daher auch eher Vertrauen zu Kryptowährungen fassen könnten.

Nicht alle Interessenten sind technisch versiert genug, um sich auf Börsen zu registrieren oder Selbstverwahrung zu betreiben.

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Soll man lachen oder weinen?

Sollte diese Meldung offiziell bestätigt werden, dann könnte in den kommenden Tagen ein extrem bullisher Ausbruch des Bitcoin-Kurses erfolgen. Dennoch bliebe dann ein Wermutstropfen. Denn die breite Akzeptanz von Kryptowährung würde dann ausgerechnet von einem Unternehmen gefördert, welches man mit Kryptos eigentlich unnötig machen wollte.

Insofern wäre die Adaption ein schlechtes Zeichen, zumal sich die Frage stellt, ob man Kryptowährungen überhaupt frei verwalten darf oder ob das der Konzern für seine Anleger übernimmt.

Ein denkbares Modell könnte es sein, dass Bitcoin im PayPal Ökosystem verbleiben muss und nur an interne Adressen weitergereicht wird. Ein ähnliches Modell wurde lange Zeit von Revolut gepflegt und soll jetzt erst allmählich gelockert werden.

Bitcoin-Kurs noch unaufgeregt

Die Meldung ist bisher nur wenige Minuten alt und noch ist keine grüne „God Candle“ aufgetaucht. Daher lohnt es sich, nun erstmal vorsichtig zu sondieren, ob sich die Meldung bewahrheitet. Sollten sich die internen Quellen nicht als belastbar herausstellen, dann dürfte die Meldung wahrscheinlich gar keinen Einfluss haben.

Bei einer Bestätigung wäre allerdings alles offen. Schließlich könnten dann riesige Geldmengen durch Endverbraucher als Kleinanleger investiert werden.