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Paxos setzt auf Chainlink – LINK-Kurs reagierte bullish

Cardano Testnet ADA
Cardano will für das Testnet realistische Bedingungen schaffen | Bildquelle: Free-Photos, pixabay.com

Kompakt:

  • Paxos setzt auf Chainlinks Oracles für seine Stablecoins.
  • Dies soll die Verbreitung von PAX und PAXG fördern.
  • Der LINK-Kurs setzte daraufhin zu einer Rallye an.

Paxos will zwei Stablecoins im DeFi-Sektor fördern. Bei dem Paxos Standard (PAX) handelt es sich um einen Stablecoin, der durch US-Dollar gedeckt wird und somit das Produkt darstellt, bei dem die größte Nachfrage herrscht. Das belegt die dominante Stellung von USDT am Markt und auch die Tatsache, dass viele Mitbewerber den US-Dollar auf die Blockchain bringen.

Bei PAX Gold (PAXG) geht es um einen Token, dessen Gegenwert durch physisch hinterlegtes Gold gesichert ist. Auch hier hat Tether bereits in der Vergangenheit vorgelegt und bietet ein ähnliches Produkt an. Die Besonderheit bei Paxos ist, dass der Anbieter über eine offizielle Lizenz in den USA verfügt und damit den Markt anders erschließen darf.

Außerdem arbeitet man eng mit PayPal zusammen und hat dadurch zusätzlich an Bedeutung gewonnen. Nun verkündete man die Kooperation mit Chainlink, um die beiden Stablecoins besser in DeFi-Ökosysteme integrieren zu können. Konkret geht es dabei um die Oracles, welche dafür sorgen, dass Smart-Contracts direkt mit den beiden Token interagieren können und gleichzeitig eine hohe Sicherheit bieten. Damit zeigt sich erneut, dass Chainlink ein integraler Bestandteil der Infrastruktur der dezentralen Finanzwelt ist.

LINK-Kurs reagiert bullish

Der DeFi-Sektor erlebte letzte Woche eine hervorragende Rallye, von der auch LINK profitieren konnte. Ein Faktor dürfte hier auch die Pressemitteilung von Paxos gespielt haben, obgleich der Markt hier ein generelles Wachstum aufzuweisen hatte.

Zur Stunde notiert LINK bei ungefähr 19,47 US-Dollar und hat damit bereits eine Korrektur eingeleitet. Wichtige Unterstützungen für LINK liegen bei 19,22 US-Dollar und 17,28 US-Dollar. Insgesamt ist die Tatsache, dass man das Allzeithoch aus dem Jahr 2020 überwinden konnte, sehr positiv zu werten.

Nun muss sich zeigen, ob sich der Kurs auch entsprechend etablieren kann oder noch ausgedehntere Abwärtsbewegungen einsetzen. Aus fundamentaler Sicht ist Chainlink bereits nicht mehr wegzudenken, was damit eine Sonderstellung am Markt begründet, obwohl man nicht die einzige Technologie liefert, die Vorzüge wie etwa Oracles anzubieten hat.

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