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Musk stellt Bedingungen klar: Tesla wird Bitcoin akzeptieren

Elon Musk Bitcoin
Bildquelle: Blomst | pixabay.com

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Kompakt:

  • Via Twitter kommentierte Musk einen Beitrag des Magazins Cointelegraph.
  • Darin stellte er die Kriterien klar, die erfüllt werden müssen, damit Tesla wieder Bitcoin akzeptiert.
  • Der BTC-Kurs machte sich bereits gestern auf den Weg nach oben und testete 39.000 US-Dollar.

Elon Musk meldet sich zurück. Diesmal kommentierte er einen Beitrag, doch ob der Markt darauf unmittelbar reagierte, ist allerdings fraglich. Der Chef von Tesla macht Hoffnungen, dass Bitcoin bald wieder vom US-Autobauer akzeptiert werden wird.

Laut Musk will man warten, bis wenigstens 50 % des Energieverbrauchs durch die Miner aus einer sauberen bzw. grünen Quelle stammen. Dann wäre Bitcoin also wieder nachhaltig genug, damit Musks kleines Imperium wieder aktiv Zahlungen seiner Kunden in Bitcoin akzeptiert. Den Vorwurf, dass er den Markt zu seinem Vorteil manipuliert, wies er strikt zurück.

Demnach habe Tesla nur 10 % seiner BTC-Bestände verkauft, um in einem Feldtest zu beweisen, dass genügend Liquidität am Markt vorhanden ist und man durch einen Abverkauf keine Verluste bzw. Kurseinbrüche erzeugt.

BTC-Kurs noch innerhalb der Range

Es könnte sich auch um einen Zufall handeln, denn der Markt bewegte sich gestern ungefähr im gleichen Zeitraum, in dem Musk seinen Kommentar veröffentlichte. Noch befindet sich der Bitcoin-Kurs innerhalb der Range. Die Tatsache, dass BTC die 39.000 US-Dollar überschritten hat, stimmt jedoch bereits bullish.

Doch man soll den Tag nicht vor dem Abend loben und der Tagesabschlusskurs steht noch nicht fest. Dennoch ist dies als sehr positives Signal zu werten. Sollte Bitcoin aus der Range ausbrechen und den bullishen Trend fortsetzen, so könnte man sich tatsächlich Hoffnung machen, dass die zum Jahresbeginn diskutierten Kursziele erreicht werden.

Bei allem Enthusiasmus ist jedoch Vorsicht angebracht. Die letzte Korrektur fiel sehr heftig aus, was sich durchaus negativ auf das Vertrauen der Anleger ausgewirkt haben kann. Doch das gilt nicht längst für alle Marktteilnehmer. So hat Michael Saylor in seiner Rolle als unerschrockener CEO bereits signalisiert, weitere Käufe mit MicroStrategy zu tätigen.

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